Mannschaftsaufstellung

      

Mannschaftskämpfe 2007/08

Mannschaftsbilanz SC Starnberg II

ZugspitzligaDWZ1
FFB
2
GRÖ2
3
NAU
4
GRÄ2
5
UNM
6
GAU
7
GRI
8
WOL2
9
WEI2
Punkte%Brett
1 Fließbach,Torsten 2061½0½+½½+1½3½/7 50%1.0
2 Fuchs,Martin,Dr. 2012----
3 Wildt,Volker 1999½10½½10½4/8 50%2.4
4 Popp,Reinhard,Dr. 1975½00½½1½3/7 42.9%3.3
5 von Schmädel,Clemens 188411½2½/3 83.3%3.7
6 Rulik,Oliver 19371½½2/3 66.7%4.3
7 Strecker,Gerhard,Dr. 191800½00½12/7 28.6%4.9
8 Winkler,Stefan 18271101110016/9 66.7%5.6
9 Schallöhr,Knut 176011000114/7 57.1%6.3
10 Kraft,Dieter,Dr. 1768011½01½04/8 50%7.3
12 Heinrichsen,Peter 16721½012½/4 62.5%7.8
13 Sosna,Hans-Joachim 1656½11½/2 75%8.0
20 Dolch,Alfred 137400/1 0%8.0
Ergebnis52444
Brettpunkte11½15½19½23½2932½3735/6653%
Mannschaftspunkte36678912121515/2755.6%
Platzierung323554455

9.Runde am Sonntag, 20.04.2008, 10:00 Uhr
1
SC Starnberg II
-
SK Weilheim II
4½:3½

Merkur-Bericht
Der letzte Spieltag brachte noch einmal einen schönen Sieg. Zuerst dachte ich die Frühjahrsmüdigkeit sei ausgebrochen und alle wollten das schöne Wetter genießen, denn die ersten fünf Bretter einigten sich früh auf Remis. Aber das was auf den Brettern passierte war alles andere als friedlich. So stand bei meinem Brettnachbarn Oliver das Brett in Flammen und es war für beide Seiten äußerst schwierig, das Remis zu erreichen. Die Niederlage von Alfred, der am achten Brett einsprang (vielen Dank, ich hoffe, dass es kein zu großes Opfer war), konnte ich ausgleichen und so stand es 3,5:3,5 und es war mal wieder Stefan dran die Sache für uns erfolgreich zu gestalten. Seine schlechte Stellung, die er sich schon in der Eröffnung eingehandelt hatte, konnte er vor der Zeitkontrolle Zug um Zug verbessern und mithilfe seines Gegners, der zu gierig auf einen Bauern war, in eine Gewinnstellung umwandeln.
Schöner Ausklang einer nicht immer optimal verlaufenden Spielsaison. Ich bedanke mich bei allen Spielern der 2. Mannschaft für den großen Einsatz und die vielen schönen Partien, mit denen wir einen guten 4. Platz in der Liga erreicht haben


.

8.Runde am Sonntag, 06.04.2008, 10:00 Uhr
5
SC Wolfratshausen II
-
SC Starnberg II
4½:3½

Es ist schon frustrierend. Nachdem es Anfang der Woche noch gut ausgesehen hat, fielen wieder kurzfristig 2 Spieler aus mit der Folge, dass wir zum vierten Mal in dieser Saison zu siebt spielen mussten.
Die 3. Mannschaft sollte möglichst stark antreten können, deshalb konnte ich ihr den zugesagten Spieler nicht wieder wegnehmen. Also mal wieder 0:1 zu Beginn. Bis zur Zeitkontrolle wurde hart gekämpft, dann ging es Schlag auf Schlag.
Knut Schallöhr gewann seine Angriffspartie sicher und konnte damit ausgleichen. Stefan Winkler und Dieter Kraft kamen stark in Bedrängnis und mussten trotz einiger taktischer Remischancen die Waffen strecken. Dagegen konnte Reinhard Popp seinen starken Druck am Damenflügel in einen Sieg umwandeln. Mir gelang leider nur ein Remis, da ich kurz vor der Zeitkontrolle völlig unnötig ein Dauerschach zugelies. Torsten Fließbach konnte seinen Mehrbauern in einem sehr schönen Turmendspiel zum Sieg nutzen, während Volker Wildt sein Turmendspiel mit Minusbauern nach knapp 6 Stunden verlor. 3,5:4,5.
Es wäre mehr drin gewesen, aber wenn wir das Personalproblem nicht lösen können und immer wieder dezimiert antreten müssen, wird es schwierig, die Spieler der 2. Mannschaft fürMannschaftskämpfe im nächsten Jahr zu motivieren.

7.Runde am Sonntag, 09.03.2008, 10:00 Uhr
2
SC Starnberg II
-
TuS Geretsried
5½:2½

Bericht
Es lief wie am Schnürchen. Die ersatzgeschwächten Geretsrieder konnten krankheitsbedingt das erste Brett nicht besetzen und noch lange vor der Zeitkontrolle konnte Volker Wildt eine schöne Angriffspartie souverän gewinnen. Peter Heinrichsen hatte im Turmendspiel eigentliche keine Vorteile gewann es aber trotzdem und Dieter Kraft erkämpfte sich ein solides Remis, so dass die Eier von Stefan und mir gar nicht so negativ zu Buche schlugen. Knut Schallöhr und Clemens von Schmaedel mussten nur die Zeitkontrolle überstehen. Die Partien gewannen sich dann (fast) von alleine. Ein schöner Mannschaftserfolg, der uns wieder in Blickkontakt mit der Tabellenspitze bringt.

6.Runde am Sonntag, 17.02.2008, 10:00 Uhr
4
Gautinger SC
-
SC Starnberg II
4:4

Inzwischen ist es schon längere Zeit her, dass die Zweite eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. hat. Gegen unsere Nachbarn aus Gauting gab es ein wenig ersprießliches 4:4, das zwar in Unterzahl erzielt wurde, aber auf Grund der gezeigten Leistungen keinesfalls befriedigen konnte.
Zunächst glich der Berichterstatter den kampflosen Rückstand mit einem „Zwölfzüger“ gegen Stephan Lante aus. Bald darauf trennte sich unser einsamer Rekordspieler Reinhard leistungsgerecht Remis von Alexander Fischer-Brandies.
Er lehnte zwar ein Remisangebot unseres neuen Zweitmitglieds ab, musste aber kurze Zeit später erkennen, dass in der entstandenen Stellung kein entscheidender Vorteil zu erzielen war.
Danach gab es lange keine neuen Ergebnisse zu vermelden. An allen fünf Brettern wurde verbissen gekämpft. Unser Ersatzmann Hans-Joachim Sosna, der m. W. zum ersten Mal in der Zweiten zum Einsatz kam, war nicht nur der Allererste, der schon um 9:30 im Gautinger Spiellokal auftauchte, sondern brachte uns am 8. Brett mit einer lobenswerten Vorstellung erstmals in Führung! Wie fast immer spielte Torsten Fliessbach am Spitzenbrett knallhart auf Gewinn. In einem äußerst komplizierten Doppelturmendspiel rang er unter Vereinfachung (ein Turmpaar und einige Bauern wurden getauscht) Sebastian Finsterwalder einen Bauern ab, was aber nicht zum Gewinn reichte, denn alle Bauern befanden sich auf dem Königsflügel.
Unser Kapitän, der sich im Vorfeld auf der Suche nach einem achten Mann einmal mehr schier die Finger wund gewählt hatte, durchläuft eine schon länger andauernde Krise. Es gelingt ihm nicht viel, und auch diesmal ließ er sich ohne Not in ein verlorenes Endspiel manövrieren. über kurz oder lang wird aber sein wahres Potenzial wieder zum Vorschein kommen! äußerst wertvoll war der Sieg von Dr. Dieter Kraft, der endlich einmal seine spielerische überlegenheit in einen Sieg ummünzen konnte! Er stand zwar gegen die Gautinger Institution Hermann Thaler schon lange auf Gewinn, tat sich aber mit der technischen Umsetzung schwer. Nun mussten wir hoffen, dass Knut Schallöhr, der gegen unseren Spielleiter Uli Sperber einen zwischenzeitlichen 3-Bauern-Rückstand glücklich „aufgeholt“ hatte, das entstandene Damenendspiel remis halten würde. Stattdessen ließ er den Damentausch zu, und riskierte in Remisstellung einen Königsausflug, der in einer Verluststellung endete – 4:4. Trotzdem kein Vorwurf an unseren bewährten Knut, der uns schon so manchen wichtigen Punkt erspielt hat! Das Team hat als Tabellenvierter jetzt zwar schon 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto, aber durch die neue Punkteregelung, nach der es für einen Sieg drei Punkte gibt und für ein Unentschieden nur einen, sind wir drei Runden vor Schluss noch nicht gesichert. Gauting als Vorletzter von 10 Mannschaften hat 6 Zähler und kann mit nur einem Sieg zu uns aufschließen. Es bleibt zu hoffen, dass wir am 9. März im Heimspiel gegen TuS Geretsried endlich einmal wieder mit einer starken Aufstellung antreten können. Zumindest aber sollten wir mit acht Mann an die Bretter gehen!

5.Runde am Sonntag, 20.01.2008, 10:00 Uhr
3
SC Starnberg II
-
Turm Untermühlhausen
4:4

Bericht
Gegen den Konkurrenten aus dem Westen des Kreises hatten wir uns deutlich mehr erhofft. Angesichts der guten Aufstellung, die Kapitän Gerhard Strecker diesmal aktivieren konnte, war die Punkteteilung doch sehr ernüchternd, vor allem, wenn man mitbekam, wie diese zustande kam. Fast blitzartig lagen wir mit 0,5:1,5 in Rückstand, nachdem Peter Heinrichsen sein übliches schnelles Spiel zeigte. Darunter litt leider Gottes die Genauigkeit. Reinhard Popp remisierte in der Anfangsphase des Matches an Brett 3 gegen den alten Haudegen Günther Bechtold.
Danach gab es lange Zeit nichts Zählbares zu vermelden. An den übrigen sechs Brettern wurde hart gekämpft. Bei Volker Wildt und Clemens von Schmaedel sah es nach zwei vollen Punkten aus. Leider konnte Ersterer seinen gesunden Mehrbauern nicht in einen Sieg ummünzen. Clemens dagegen überstand die übliche Zeitnotphase und verwandelte seinen inzwischen erarbeiteten Zweibauernvorteil sicher. Bereits zuvor hatte der Berichterstatter die Materialgier seines Gegners bestraft und zwischenzeitlich ausgeglichen. Unser bewährtes Spitzenbrett, Torsten Fließbach, zeigte wie üblich vorbildlichen Einsatz und Siegeswillen, konnte aber den Abwehrriegel von Bechtold jun.
nicht knacken – remis.
Nach der Papierform musste man am fünften Brett mit einem Sieg unseresMannschaftsführers gegen unseren ehemaligen Kassier Josef Maier rechnen, aber mehr als ein Remis sprang auch hier nicht heraus. So stand es nach der Zeitkontrolle längere Zeit 4:3, und Dieter Kraft versuchte verzweifelt, gegen den Weißbierfreund Reinhard Holzner ein nachteiliges Turmendspiel remis zu halten, was misslang. Der feindliche Turm drang ein und eroberte zwei Bauern. Nach diesem weiteren Unentschieden befinden wir uns im Niemandsland der Tabelle.

4.Runde am Sonntag, 09.12.2007, 10:00 Uhr
3
SK Gräfelfing II
-
SC Starnberg II
4:4

Der Morgen begann mit einer guten Meldung. Auch unsere Gastgeber mussten einen Spieler entbehren. Gräfelfing ließ Brett 1 frei, was natürlich unglücklich war, weil dadurch ein Spieler jeder Mannschaft kampflos gewann. Die sinnvolle Lösung, nämlich das erste Brett in solch einem Fall zu neutralisieren, lässt die Spielordnung nicht zu. Bereits nach zwei Stunden remisierte Volker Wildt, nachdem er zuvor ein frühes Angebot seines Gegners abgelehnt hatte. Die Stellung gab in der Tat nicht mehr her.
Unterdessen kündigte sich an den Brettern 5 bis 8 eine Remisorgie an, die nach und nach Gestalt annahm. Hans-Joachim Sosna eröffnete den Reigen, was beruhigend war, denn unbedingt bequem schien die Stellung nicht zu sein.
Ebenfalls etwas gedrückt stand Dr. Kraft, aber Entscheidendes ließ er nicht zu. Peter Heinrichsen hätte beinahe den Beweis angetreten, dass eben nicht alle Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern und gleicher Bauernzahl remis sind, aber im entscheidenden Moment ließ er den Gegner von der Schippe springen.
Inzwischen hatte der Ersatzkapitän und Schreiber dieser Zeilen im Duell derMannschaftsführer die Oberhand behalten, nachdem der Gegner in herannahender Zeitnot (6 Minuten für 17 Züge bei komplizierter Stellung) einen Figurenverlust übersah. Nun stand es also 4:3 und wir hofften, dass Knut Schallöhr das noch fehlende halbe Pünktchen sichern würde. Aber leider hatte er relativ bald eine Verluststellung auf dem Brett und musste aufgeben. Somit wurden in diesem Mannschaftskampf nur zwei Partien am Brett entschieden.
Trotzdem betrachte ich dieses Unentschieden unter den gegebenen Umständen als Erfolg und ich danke allen Teammitgliedern für ihren Einsatz!

3.Runde am Sonntag, 25.11.2007, 10:00 Uhr
4
SC Starnberg II
-
SC Neuaubing
2:6

Das ist eine Packung. Neuaubing trat in Bestbesetzung an und ließ uns so gut wie keine Chance. Und dabei begann es so friedlich. Nach gut 2 Stunden einigte sich Oliver Rulik auf Remis. Der junge Vater hat trotz der Turbulenzen in der letzten Woche den überblick nicht verloren. Dann steuerte Torsten Fließbach ein Remis bei aber dann ging es Schlag auf Schlag. Bei der ersten Zeitkontrolle lagen wir 1:4 zurück. Kurz danach 1:5. Ich hatte meine Chancen in der Zeitnot verspielt und so blieb es Dieter Kraft vorbehalten, den einzigen vollen Ehrenpunkt an diesem Tag zu retten. So einen Tag sollte man schnell vergessen. Gott sein Dank sind wir keine Fußballmannschaft - da würde jetzt der Trainerstuhl wackeln.

2.Runde am Sonntag, 04.11.2007, 10:00 Uhr
2
SC Gröbenzell II
-
SC Starnberg II
3:5

Die Schwarzen haben es mal wieder gerichtet. Alle 4 Bretter an denen wir die schwarzen Steine hatten, haben gewonnen. Dieses Kunststück gelang Dieter Kraft mit starkem zentralem Druck, Oliver Rulik mit gewohnt sicherem Spiel, Volker Wildt mit einem Coup am Königsflügel und Stefan Winkler mit Dusel, den eben nur Fallensteller haben können. Jetzt wurde nur noch ein Weißer benötigt wurde, um den Sieg sicher zustellen. Dieses gelang Knut Schallöhr aus einer ziemlich offenen Stellung heraus, in der seine Drohungen zwingender waren als die seines Gegners. 5:3 gegen eine sehr kämpferische Mannschaft ist ein prima Ergebnis. Wir sind jetzt an der Tabellenspitze und wollen uns da auch festsetzen.
Vielleicht sind ja im nächsten Kampf mal wieder die Weißen dran.

1.Runde am Sonntag, 21.10.2007, 10:00 Uhr
5
SC Starnberg II
-
TuS Fürstenfeldbruck
4½:3½

Die Mannschaftsaufstellung zum ersten Saisonmatch gegen Fürstenfeldbruck 1 gestaltete sich mal wieder als äußerst schwierig. Unser Kapitän Gerhard Strecker mühte sich mit größtem Einsatz, acht konkurrenzfähige Mannen ans Brett zu bringen. Leider gelang dies nicht, so dass wir das 2. Brett frei lassen mussten. Großes Pech für Jörg Riehl, das 2. Brett unserer Gäste. Unter widrigsten Wetterverhältnissen (Nieselregen, Nebel, unangenehme Kälte) radelte er in eineinhalb Stunden von Fürstenfeldbruck nach Starnberg, nur um zu erfahren, dass er kampflos gewonnen hatte. Wenigstens hatte er etwas für seinen Körper getan! Zum Kampf selbst: Zunächst galt es, unseren Rückstand auszugleichen. Dies besorgte Peter Heinrichsen in beachtlicher, wenngleich gewohnter Geschwindigkeit! Bravo Peter! Unser einsamer Rekordspieler Reinhard nahm das Remisangebot seines Gegners gerne an. Dass dieser ein Damenendspiel mit zwei Mehrbauern nicht einmal zu gewinnen versuchte, war etwas merkwürdig. Unsere bewährten Spitzenkräfte Torsten Fließbach und Volker Wildt erreichten Punkteteilungen, wobei dem Berichterstatter die Einzelheiten auf Grund seiner eigenen Partie entgingen.
Dieter Kraft hatte eine sehr gute Partie gespielt, ehe er diese durch einen groben Patzer einzügig wegwarf. Das machte die Sache noch einmal spannend, aber fast zeitgleich brachten Knut Schallöhr und Stefan Winklers Siege den knappen, aber verdienten Gesamtsieg. Ein wichtiger Dreier zu Saisonbeginn, auf den sich bestens aufbauen lässt. Und das unter denkbar schlechten Bedingungen. Was das Ergebnis betrifft, kann es gerne so weiter gehen.
Hinsichtlich der Aufstellungsschwierigkeiten wünscht sich Kapitän Gerhard Strecker für die folgenden Kämpfe eine deutliche Linderung. (Stefan Winkler)