Mannschaftsaufstellung

      

Mannschaftskämpfe 2006/07

Mannschaftsbilanz SC Starnberg II

ZugspitzligaDWZ1
UGE2
2
NAU
3
EIP
4
AMM
5
GAU
6
WOL2
7
GRI
8
GRÖ2
9
FFB
Punkte%Brett
1 Fließbach,Torsten 203311½½1½½1½6½/9 72.2%1.0
2 Fuchs,Martin,Dr. 2042-10-1/2 50%2.0
3 Pappenheim,Rainer,Dr. 198911/1 100%3.0
4 von Schmädel,Clemens 193800101/4 25%2.8
5 Popp,Reinhard,Dr. 1913½1½½1½116/8 75%3.0
6 Wildt,Volker 20090½1½11½4½/7 64.3%3.9
7 Strecker,Gerhard,Dr. 19091½½0101½4½/8 56.3%4.4
8 Rulik,Oliver 1878½½011115/7 71.4%5.1
9 Winkler,Stefan 182001½1½0115/8 62.5%6.3
10 Schallöhr,Knut 1774011½13½/5 70%7.2
17 Heinrichsen,Peter 1648½½100013/7 42.9%7.6
18 Kraft,Dieter,Dr. 18850½½01/4 25%8.0
Ergebnis364
Brettpunkte31217½23½27½3236½4242/7060%
Mannschaftspunkte0224679111313/1872.2%
Platzierung947544222

9.Runde am Sonntag, 22.04.2007, 10:00 Uhr
5
SC Starnberg II
-
TuS Fürstenfeldbruck
5½:2½

Drei Spieler aus Fürstenfeldbruck kamen mit dem Fahrrad nach Starnberg, was uns ziemlich imponierte. Aber vielleicht hatten sie zuviel Kräfte auf der Strecke gelassen, denn nach gut drei Stunden hatten wir bereits einen 3:1 Vorsprung herausgespielt, die wir durch 3 sichere Remis zum Mannschaftssieg umwandeln konnten. Stefan musste heute am längsten arbeiten und wurde mit einem Sieg zum 5,5:2,5 dafür belohnt.
Ein schöner Abschluss einer erfolgreichen Saison. Wir sind mit drei Punkten Vorsprung Zweiter in der Liga, haben 6 Mannschaftssiege und ein Unentschieden herausgespielt und stellen mit Torsten Fließbach (6,5/9), Reinhard Popp (6/8) und Volker Wildt (4,5/7) die besten Spitzenbretter der ganzen Liga. Auch Stefan Winkler (5/8), Oliver Rulik (5/7) und ich (4,5/8) konnten ordentlich punkten. An den hinteren Brettern lief es viel besser als in den vergangenen Jahren. Dieter Kraft und Peter Heinrichsen kamen während der Saison zu Knut Schallöhr hinzu, hatten einen guten Einstand und retteten so manchen Sieg.
Vielen Dank an alle für die Bereitschaft zu spielen und für die engagierten Auftritte. In der nächsten Saison können wir mit dieser Mannschaft wieder ganz oben mitmischen.

8.Runde am Sonntag, 01.04.2007, 10:00 Uhr
1
SC Gröbenzell II
-
SC Starnberg II
3½:4½

SZ-Bericht
Nach vielen Absagen im Vorfeld fuhren wir zu siebt mit gemischten Gefühlen nach Gröbenzell. Den Rückstand konnte ich schon nach 3 Stunden wettmachen und Reinhard Popp, Thorsten Fliessbach und Dieter Kraft legten nach, so dass wir noch vor der Zeitkontrolle eine scheinbar bequeme 3,5:1,5 Führung herausspielen konnten. Zu dem Zeitpunkt zeichnete sich aber ab, dass die Partien an Brett 3 und Brett 7 kaum mehr zu halten waren, so dass alles von Brett 5 abhing. Der Gegner öffnete im 39.Zug ohne Not (aber in Zeitnot) die Stellung, was Volker Wildt zu einem klaren Sieg im Turmendspiel verwerten konnte. Der zweite Platz ist uns jetzt kaum mehr zu nehmen, denn im letzten Spiel reicht ein Unentschieden gegen Fürstenfeldbruck. Da werden wir uns noch mal voll reinhängen.

7.Runde am Sonntag, 18.03.2007, 10:00 Uhr
5
TuS Geretsried
-
SC Starnberg II
3½:4½

So gut haben schon lange nicht mehr gegen Geretsried ausgesehen. Wunderschöne Angriffssiege von Oliver Rulik und Volker Wildt sowie ein etwas glücklicher Sieg von Stefan Winkler, der seinen Gegner zielstrebig in eine Endspielfalle lockte, brachten die vollen Punkte. Sehr wertvoll die Remisen von Thorsten Fliessbach und Reinhard Popp gegen stärker einzuschätzende Gegner und natürlich das von Dieter Kraft, der bei seinem zweiten Einsatz punktete und damit den Mannschaftssieg sicherstellte. Mir ging es so wie Stefans Gegner – gute Stellung aber im Endspiel versaut und auch Peter Heinrichsen musste im Endspiel die Waffen strecken. Aber was soll´s: wir haben einen schönen Mannschaftssieg errungen, sind auf dem zweiten Platz und wollen den in den letzten beiden Kämpfen verteidigen.

6.Runde am Sonntag, 25.02.2007, 10:00 Uhr
2
SC Starnberg II
-
SC Wolfratshausen II
4:4

SZ-Bericht
Superaufstellung! Mit großem Optimismus gingen wir an unsere Aufgabe gegen Wolfratshausen 2 heran, denn nicht nur Dr. Rainer Pappenheim, der erstmals für die Zweite am Brett war, sondern auch Dr. Martin Fuchs war mit von der Partie. Somit konnten wir den Ausfall unseres bewährten Kapitäns Dr. Gerhard Strecker und den von Oliver Rulik gut kompensieren. Zudem hatten wir Verstärkung an Brett 8 durch unseren zweiten Neuzugang der laufenden Saison, Herrn Dr. Dieter Kraft. Insgesamt traten wir mit vier Promovierten, einem Professor und einem Adligen an! Was sollte da noch schief gehen?
Die Realität sah leider weniger rosig aus: Schon bald lagen wir 0:1 hinten, da Martin in guter Stellung ein irreparabler Fehler unterlief. Bald darauf konnte unser "Dauerbrenner" an Brett 5, Dr. Reinhard Popp, in einem Turmendspiel ausgleichen. Währenddessen zerrte der Berichterstatter nach einem haarsträubenden Figureneinsteller und einem weiteren sinnlosen Figurenopfer stundenlang die Leiche übers Brett, um das Ergebnis noch nicht amtlich zu machen. Zuvor hatte Volker Wildt in eine Punkteteilung eingewilligt. Er fühlte sich unsicher und befürchtete Schlimmeres. Torsten Fliessbach schaffte diesmal trotz intensiver Bemühungen nur ein Remis, dagegen fuhr Dr. Rainer Pappenheim mit schöner Turmendspielbehandlung den vollen Zähler ein. Stünde er uns doch nur öfters zur Verfügung!
Als dann Dr. Dieter Kraft am 8. Brett seine lange Zeit ausgezeichnet stehende Partie durch einen Qualitätsverlust verdarb und schließlich die Segel streichen musste, sah es nach einer bitteren Niederlage aus, denn das Turmendspiel, das Clemens von Schmaedel auf dem Brett hatte, war objektiv remis. Sein Gegner übersah einen taktischen Witz, der die Punkteteilung zwingend besiegelt hätte! Mit bewundernswertem Einsatz mühte sich Clemens um den Sieg, allerdings fand er den Plan mit dem bekannten "Brückenbau" nicht, die so genannte "Lucenastellung". Kurz vor Ablauf der Restbedenkzeit verlor sein Gegner jedoch die Geduld und opferte seinen Turm gegen Clemens´ Freibauern, was schlussendlich den Sieg brachte!
Fazit: Mit einer nominell überdurchschnittlich aufgestellten Mannschaft erreichten wir gerade mal ein glückliches Unentschieden. Uns fehlt leider die Konstanz. Aber den Zugspitzliga-Klassenerhalt werden wir sicher schaffen.

5.Runde am Sonntag, 04.02.2007, 10:00 Uhr
4
TSV Gauting
-
SC Starnberg II
2:6

SZ-Bericht
Das lief ja mal wieder wie am Schnürchen. Unsere Schachfreunde aus Gauting waren uns wegen des Ausfalls von wichtigen Spielern klar unterlegen. Volker Wildt legte mit dem ersten vollen Punkt seit knapp einem Jahr vor und in der Reihenfolge R. Popp, K. Schallöhr, O. Rulik, G. Strecker, S. Winkler und T. Fließbach wurden die weiteren Punkte eingefahren. Sehenswert dabei das Endspiel an Brett 1 sowie das Turmopfer an Brett 5. An Brett 7 entfachte sich ein spannender Kampf mit dem Materialunterschied Dame gegen Turm + 2 Figuren, was zugunsten der Dame ausging. Peter hatte es in einer interessanten Partie mit dem Wiedereinsteiger M. Glasel zu tun, der anscheinend nicht viel von seiner alten Stärke eingebüßt hat.
So kann es weitergehen. Ich freue mich auf den nächsten Kampf.

4.Runde am Sonntag, 10.12.2006, 10:00 Uhr
3
SC Starnberg II
-
SC Ammersee
5½:2½

In dieser Form können wir in der Liga jeden schlagen. Martin Fuchs hat nichts verlernt obwohl er leider so selten spielt. Er sprang diesmal für Volker Wildt ein (vielen Dank!!) und landete eine souveränen Sieg. Auch Peter Heinrichsen, Stefan Winkler und Oliver Rulik konnten mit sehr schönen Partien voll punkten, so dass wir dank der drei Remisen an den "Senioren"-Brettern einen deutlichen Mannschaftssieg gegen den Mitaufsteiger landen konnten, der mich meinen verkorksten Mattangriff leicht verschmerzen ließ. Mit diesem Ergebnis können wir zuversichtlich in das neue Jahr und in die 2. Halbzeit gehen.

3.Runde am Sonntag, 19.11.2006, 10:00 Uhr
3
SG Eichenau/Puchheim
-
SC Starnberg II
4½:3½

SZ-Bericht
Die Geschichte ist schnell erzählt. Wir haben uns zu viele Patzer geleistet: ein Turmeinsteller, eine fehlerhafte Fortsetzung nach einem gegnerischen Figurenopfer, 3 Partien die wir trotz klarer Vorteile Remis geben mussten. So kann man keinen Mannschaftskampf gewinnen. Allein Knut Schallöhr spielt weiterhin in Hochform und rettete durch seinen schönen Sieg die Starnberger Ehre. An die kommenden Aufgaben müssen wir konzentrierter herangehen.

2.Runde am Sonntag, 29.10.2006, 10:00 Uhr
4
SC Starnberg II
-
SC Neuaubing
5½:2½

SZ-Bericht
So langsam kommen wir in dieser Saison in Fahrt. Gegen Neuaubing haben wir schon lange nicht mehr so gut ausgesehen. Die ersten Punkte erzielten Torsten Fließbach und Stefan Winkler mit "Blitzsiegen" nach ca. 2,5 Stunden. Knut Schallöhr ließ nichts anbrennen und überrumpelte seinen Gegner mit einem schönen Mattangriff. Diese komfortable Führung ließen wir uns nicht nehmen und so war es Oliver Rulik, Peter Heinrichsen und mir vorbehalten, durch klar heraus gespielte Remisen den Mannschaftssieg sicherzustellen. Herzlichen Glückwunsch an Peter zu seinem erfolgreichen Wiedereinstieg bei Starnberg. Am längsten hatte diesmal Reinhard Popp zu arbeiten. Er konnte Zug um Zug seine Stellung verbessern, so dass sein Gegner nach über 5 Stunden die Segel streichen musste.
Ein schöner Mannschaftskampf, so kann es weitergehen.

1.Runde am Sonntag, 15.10.2006, 10:00 Uhr
2
SC Unterpf.-Germering II
-
SC Starnberg II
5:3

SZ-Bericht
U-Germering war der erwartet starke Gegner, der vor allem an den hinteren Brettern sehr gut aufgestellt war. Wir konnten leider nur zu siebt antreten, da 2 Spieler kurzfristig in der ersten einspringen mussten. So kam es wie es kommen musste und wir lagen zur Halbzeit schon mit ½:3½ zurück. Oliver Rulik hatte sich ein ganz solides Remis erarbeitet. Aber an den vorderen Brettern wurde hart gekämpft. Thosten Fließbach und mir gelang es unsere Endspiele zu gewinnen, so dass wir zeitweise sogar am Remis schnuppern durften. Doch das Springerendspiel von Reinhard Popp lies sich trotz der etwas besseren Stellung nicht gewinnen und Volker Wildt verlor eine klare Remisstellung nach 6 Stunden durch Zeitüberschreitung. Es gibt eben Schachspieler, die selbst einen geringen Zeitvorsprung in einen Punkt umwandeln möchten, obwohl die Stellung auf dem Brett es wirklich nicht hergibt und die eigene Mannschaft bereits den Sieg eingefahren hat.
Wenn wir unsere Lücken bei den nächsten Mannschaftskämpfen schließen können sehe ich nach unserer Leistung in U-Germering zuversichtlich in die Saison.