Mannschaftsaufstellung

      

Mannschaftskämpfe 2010/11

Mannschaftsbilanz SC Starnberg III

A-KlasseDWZ1
EIP2
2
TEG2
3
WOL3
4
FFB2
5
GRI2
6
HOL
7
OBE
8
WEI3
9
BIC
Punkte%Brett
1 Mesesan,George 186700/1 0%1.0
2 Wetzel,Benjamin 18321+102/3 66.7%1.0
3 Lochte,Szilvia 18151+113/3 100%1.7
4 Kraft,Dieter,Dr. ----1½001013½/7 50%2.1
5 Winkler,Stefan ----11101116/7 85.7%2.9
7 Schallöhr,Knut 1746½11½11½5½/7 78.6%3.3
8 Rüger,Matthias,Dr. 17631+011½1½16/8 75%4.3
9 Sosna,Hans-Joachim 173600½01113½/7 50%5.3
10 Thonig,Manfred 1523101/2 50%7.5
11 Heil,Rudolf 1498110½2½/4 62.5%6.0
12 Bentz,Rüdiger 1464010½1½1½4½/8 56.3%6.5
14 Czarnach,Anton 146801½00½2/6 33.3%7.2
15 Dolch,Alfred 146100/1 0%7.0
16 Morsbach,Paul 1349101/2 50%7.0
17 Albrecht,Franz 1476½½/1 50%8.0
19 Hoffmann,Rolf,Dr. 124700/1 0%7.0
20 Göbber,Friedrich,Dr. ----00/1 0%8.0
Ergebnis556
Brettpunkte512½162124½2733½384441/6959.4%
Mannschaftspunkte36699912151818/2766.7%
Platzierung412234322

9.Runde am Sonntag, 08.05.2011, 10:00 Uhr
4
SC Starnberg III
-
SC Bichl
6:2

Wiederum bei strahlendem Sonnenschein konnten wir einen gelungenen Saison-Abschluss feiern. Insbesondere die Stammkräfte an den hinteren Brettern konnten bald remisieren, Achim spielte einen schönen Sieg heraus und unsere Nr. 1, Dr.Kraft, konnte mal wieder den vollen Punkt gegen einen starken Gegner einfahren. Knut wickelte eine leicht chaotische Partie in ein Remis ab und ich hatte einen Gegner von der schnellen Truppe erwischt, der so ab Zug 20 ca. eine Stunde mehr auf der Uhr hatte wie ich und mich ziemlich auf Trab hielt. So bekam ich von den anderen Partien ziemlich wenig mit und war froh, die 40 Züge in 2 Stunden hinzubringen. Danach war die Partie bald im sicheren Hafen. Stefan war gegen einen fast DWZ-2000er ebenfalls unter Zeitdruck, konnte nach schönem Angriffsspiel das erreichte Mehrbauern- Endspiel aber dann schnell zu seinen Gunsten entscheiden. Zum Abschluss der Saison möchte ich mich bei allen Spielern für ihren Einsatz und ihre Spielfreude bedanken ! Es war nie ein Problem, 8 Spieler zusammenzubringen und alle, auch die Ersatzspieler, haben eine hervorragende Saison gespielt. Druck und schlechte Laune gibt es bei uns sowieso nicht, keiner muss gewinnen, jeder darf auch mal verlieren! In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sommer, auf dass wir uns im Herbst alle gesund und munter wiedersehen! Euer Käptn

8.Runde am Sonntag, 03.04.2011, 10:00 Uhr
2
SK Weilheim III
-
SC Starnberg III
3½:4½

Wunderschönes Wetter, ein neues Spiellokal, kein Problem mit motivierten, gutgelaunten Spielern und ein Finale furioso durch Knut Schallöhr ließen unser Schachherz höherschlagen. Während des Matches gab es kurzfristig Turbulenzen, nachdem in Stefans Partie, in der wieder einmal beide Spieler irgendwo im Spiellokal, Raucher-Ecke oder sonstwo rumliefen, merkwürdiges passierte. Stefan schaltete im 5. Zug seinen Autopiloten ein, der nach einem fürchterlichen Läuferzug seines Gegners die Partie sicher nach Hause spielte. Sein Gegner rauchte und grübelte abwechselnd über der Ruine, als gegen Ende der Spielzeit langsam die Aufräumarbeiten begannen. Offensichtlich schachkundige jugendliche Helfer betrachteten in Abwesenheit beider Spieler die Stellung, erkannten logischerweise sofort, dass die Partie durch Aufgabe eines Spielers entschieden war und räumten schon mal die Uhr ab. Stefans Gegner kehrte nach seiner Zigarettenpause ans Brett zurück, verfiel sofort wieder in`s Grübeln, entschied sich für einen Zug und drückte seinen rechten Zeigefinger ins ........ NICHTS. Danach war es dahin mit der Ruhe! "Noch nie erlebt", "Gibt’s doch nicht", usw., allgemeines Geschimpfe und Gebrülle. Die eilends herbeigeschaffte ungefähr eingestellte Ersatz-Uhr konnte freilich am Partieausgang auch nichts ändern. So war für Unterhaltung bestens gesorgt, das neue Weilheimer Spiellokal hat selbstverständlich auch einen schönen Biergarten mit Weißbier und kräftigen Speisen, in dem Anton und Rudolf nach jeweils verlorenen Partien zu den wichtigen Dingen im Leben zurückfanden. Unser Finalist Knut ließ nach zwingender 4-zügiger Mattkombination mit 3 Minuten Restzeit auf der Uhr einen einigermaßen schockierten, kopfschüttelnden Gegner zurück, der immer wieder die Schluss-Stellung vor und zurückbaute, irgendetwas von "klar gewonnen für Schwarz " murmelte, und keinen sehr fröhlichen Eindruck machte. Dr. Kraft schaffte die rein technische Fingerübung, in 3 Sekunden 8 Züge zu machen, letztlich doch nicht und verlor in unübersichtlicher Stellung durch Zeitüberschreitung. Es war also wieder was geboten bei der dritten. Im Wonne-Monat Mai ist Saison-Abschluss in Starnberg gegen die Bichler wohlgemerkt, nicht gegen die Bierbichler. Euer Matthias

7.Runde am Sonntag, 13.02.2011, 10:00 Uhr
5
SC Starnberg III
-
TSV Oberammergau
6½:1½

In bester Laune und voller Zuversicht ging die 3. Mannschaft in den 7. Mannschaftskampf. In Bestaufstellung schien alles gerichtet, doch leider war kurz vor 10:00 kein Gegner in Sicht. Rüdiger und ich eilten durch das Krankenhaus, um zu sehen, ob diese vielleicht auf der Entbindungsstation oder bei den Säuglingsschwestern gelandet waren. Schließlich fanden wir den Oberammergauer Bus vor dem Krankenhaus beim Einparken. Gleich danach konnte es also losgehen. Achim tänzelte als erster nach schnellem Sieg durchs Personalcasino. Es folgten bald fast alle anderen. Sogar Stefan machte diesmal kurzen Prozess. Ich konnte mit Schwarz aus der damenindischen Eröffnung nichts herausholen, verdaddelte in Zeitnot einen Bauern und war damit auf der Verliererstraße. Stinksauer spielte ich weiter und erspähte plötzlich einen taghell blitzenden Hoffnungsschimmer im tristen Dunkel. Zwei Züge später gab mein Gegner das hoffnungslose Bauernendspiel auf. Glück gehabt. Mit dieser Aufstellung bräuchten wir in der A-Klasse keinen Gegner zu fürchten. Doch die Aufstellung ist leider so unberechenbar wie das Wetter. Jetzt haben wir eine lange Pause und werden hoffentlich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen. Euer Nachfolge-Capitano

6.Runde am Sonntag, 23.01.2011, 10:00 Uhr
1
TUS Holzkirchen
-
SC Starnberg III
5½:2½

Vielen Dank an alle, die an diesem Sonntag in der dritten ausgeholfen haben! Den Ausflug ins schöne Holzkirchen konnten leider einige Stammspieler aus diversen Gründen nicht mitmachen, so dass es fraglich war, ob wir überhaupt 8 Spieler zusammenkriegen. Sehr erfreulich waren die spontanen Zusagen von Paul, Rolf und Dr.Göbber sowie das Verständnis von Ingo, in dessen Revier ich an diesem Wochenende schwer gewildert habe. Nachdem zunächst 6 Starnberger Recken im gemütlichen Holzkirchner Feuerwehrhaus um 10 Uhr versammelt waren, ging es los. 15 Minuten später trudelte Knut ein, der zwar ein schnelles Auto hat, dafür aber außerhalb desselben ohne Navi den Eingang ins Spiellokal nicht fand. Auf der Suche verlor er seinen Mitfahrer Paul. Ein Suchtrupp der sehr freundlichen und hilfsbereiten Holzkirchner Schachfreunde konnte ihn schließlich finden, so dass tatsächlich ca. dreißig Minuten nach Spielbeginn an 8 Brettern gespielt werden konnte. Ich muss dazusagen, dass auch ich mehrmals verzweifelt das Spiellokal umkreist habe, bis mich Achim und Rüdiger aufgegabelt haben. über den Kampf gibt es nicht viel zu berichten. Anton, Knut und ich erkämpften jeweils Remis. Rüdiger konnte wenigstens unsere Ehre mit einem schönen Sieg retten. Mehr war nicht drin. Trotzdem denke ich, war es ein schöner Sonntag, wir können ja nicht immer gewinnen! Euer Käptn

5.Runde am Sonntag, 19.12.2010, 10:00 Uhr
5
TuS Geretsried II
-
SC Starnberg III
4½:3½

Satz mit x, war wohl nix. Obwohl in Bestaufstellung, verdaddelten wir wieder einmal den Sieg. Wie bei Bayern München diese Saison gibt es immer wieder Patzer, Aussetzer, usw. Diesmal traf es Stefan Winkler, der eine gewonnene Stellung einzügig wegschmiss. Achim verblitzte einen möglichen Qualitätsgewinn zum Remis. Manfred Thonig war gesundheitlich angeschlagen, geistig abwesend und verlor gegen einen Frischling mit 600 DWZ-Punkten weniger. Dr. Kraft, eigentlich zumindest immer für ein Remis gut, schwächelt diese Saison auch. Da nützte es auch nichts mehr, dass Szilvia mit tatkräftiger Unterstützung des Gegners ihre verlorenen Partie noch drehte, Knut und ich gewannen, die Punkte waren weg. Na ja, nächstes Jahr wird alles besser! Trotzdem gibt es auch Erfreuliches zu melden. Die Spielfreude und Einsatzbereitschaft auch bei weiten Auswärtsspielen ist immer da, den Humor haben wir auch nicht verloren und es fühlt sich eigentlich jeder wohl in der dritten. Und wir drehen keinem den Hals um, wenn er mal verliert. Also auf ein Neues. Prosit Neujahr
Euer Käptn

4.Runde am Sonntag, 05.12.2010, 10:00 Uhr
2
SC Starnberg III
-
TuS Fürstenfeldbruck II
5:3

Um 9 Uhr 30 standen Stefan und ich mutterseelenallein im Personal-Casino und legten mit Aufbauen los. Langsam trudelten 4. Mannschaft, Gäste, Raucher etc. ein. Nachdem dann noch der Alarm los ging, weil ein Nikotin-Freund wohl die Türe aufgemacht hatte, konnten wir anfangen. Die Gäste waren freundlich, sympathisch, versorgten uns mit Schokolade und ließen dann auch die Punkte da, wie sich das gehört. Stefan hatte wohl den Ober-Raucher erwischt, der deshalb die Rauchpausen vor dem Klinik-Eingang in vollen Zügen genoss, während unerbittlich die Uhr lief.
Jedes mal kehrte er ans Brett zurück, und jedes Mal war die Stellung wieder etwas schlechter. Nach dem letzten Nikotin-Schub hatte er genau wie Stefan noch 4 Bauern, unglücklicherweise allerdings eine Dame weniger. Seelenruhig spielte er weiter und gab dann genau einen Zug vor dem Damen-Matt auf. Zur Ehrenrettung unseres durchaus sympathischen Rauch- und Schachfreundes sei allerdings gesagt, dass ein Remis eigentlich das gerechteste Ergebnis gewesen wäre, hätte er die korrekten Felder für ein mögliches Damen-Dauerschach gewählt! Hätte, wenn, könnte . . . . .
So ist es halt, wenn der Glücklichere der beiden alten Haudegen gewinnt! Mein Gegner dachte ebenfalls nicht daran, aufzugeben und spielte mit immer mehr Minusbauern weiter, weiter, immer weiter, ganz im Geiste von Oliver Kahn. Franz und Rüdiger kamen bald herbeigeeilt und wollten Remis schieben, was nach den Spielständen an den anderen Brettern durchaus in Ordnung war. Kurz darauf kam George vorbei und murmelte: "hab verloren". Da war ich doch etwas überrascht, denn jedes mal, wenn ich auf seine Stellung guckte, stand er deutlich besser. Insgesamt ein ungefährdeter Mannschafts-Sieg, der uns weiter auf einem zumindest virtuellen Aufstiegsplatz hält. Von der Stamm-Truppe fehlten diesmal unsere starke Szilvia und unsere sichere Bank Dr. Kraft, die aber das nächste Mal erfreulicherweise wieder dabei sind.
Euer capitano

3.Runde am Sonntag, 21.11.2010, 10:00 Uhr
4
SC Wolfratshausen III
-
SC Starnberg III
4½:3½

Freudestrahlend und überaus glücklich haben die Wolfratshauser den Dreier an der Isar behalten. Unsere 3 Recken Benjamin, Stefan und Manfred Thonig gewannen ihre Partien schnell und problemlos. Knut musste sich mit Mehrfigur in gewonnener Stellung in ein Dauerschach-Remis fügen. Unsere Bank Dr.Kraft hatte einen starken Routinier als Gegner und konnte diesmal leider nicht in den gewohnten Remis-Hafen einfahren. Der Rest des Kampfes lief unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen. Symptomatisch für den Rest der Truppe war mein Gegner platt ohne Gegenspiel, mit Minusbauer und Qualität weniger, und zauberte wie durch ein Wunder kurz vor der Niederlage ein Grundreihen-Matt aus dem Hut. Aus Freude, den sich verzweifelt wehrenden Gegner, der doch schon längst hätte aufgeben müssen, endlich niedergerungen zu haben, wurde blankes Entsetzen. So grausam kann Schach sein. Bonjour Tristesse am Totensonntag an der grauen, kalten Isar. Schlimmer gehts wirklich nicht! Matthias

2.Runde am Sonntag, 17.10.2010, 10:00 Uhr
3
SC Starnberg III
-
TV Tegernsee II
7½:½

Der Kirchweihsonntag bescherte uns zwar kein Ganserl, dafür aber eine Tegernseer Rumpfmannschaft, die im Laufe des Tages gehörig Federn ließ, und arg zerrupft nach Hause fahren musste. Nach einer Stunde Blitzen und Kiebitzen konnten Szilvia, Benjamin und ich die ersten 3 kampflosen Zähler im Ergebnisformular eintragen. Zur Mittagszeit lieferten Rudolf Heil und Rüdiger Bentz die nächsten 2 Zähler, diesmal allerdings aus remisverdächtigen Stellungen am Brett erzielt. Dr.Kraft erkämpfte gegen einen starken Gegner den einzigen halben Tagespunkt. Anton ließ sich durch die weibliche gegnerische Nachmeldung nicht irritieren und fuhr ganz Gentleman-like den vollen Punkt ein.
Kurz bevor das Licht ausgeknipst wurde, stellte auch Stefan Winkler den Spielbetrieb ein, nachdem er Stunden vorher seinen Gegner zu einem fragwürdigen Springeropfer eingeladen hatte, das dann leider die Partie kostete. Die größte Aufregung des Spieltags gab es im Vorfeld mit gelesenen, nicht gelesenen, nicht beantworteten und missinterpretierten E-Mails. Auf jeden Fall haben wir nun eine spielfreudige, ambitionierte 3. Mannschaft, die vorerst den Tabellenkeller verlassen hat, und einen neuen Stammspieler, der grundsätzlich immer spielt, wenn er nicht vorher ausdrücklich abgesagt hat. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal
Euer Nachfolge-Capitano

1.Runde am Sonntag, 19.09.2010, 10:00 Uhr
3
SG Eichenau/Puchheim II
-
SC Starnberg III
3:5

Erfreulich war der Start der dritten in dieser Saison. Die ersten vier Bretter ließen nichts anbrennen und als Zugabe gabs ein Zuckerl von Paul an Brett 8, der die ganze Partie über besser stand. Unser Einser Benjamin als Freund der offenen Linien stellte die Weichen frühzeitig auf Sieg, bekam zuerst einen Bauern,dann einen Turm geschenkt und erlebte einen entspannten und stressfreien Sonntag. Szilvia an Brett 2 verwirrte ihren Gegner im Königsinder derart, dass er am Ende der Zeitnotphase leider 3 Minusbauern verzeichnen musste. Die Partie war danach schnell beendet. Dieter spielte gewohnt druckvoll und veranlasste den Gegner mit einer Bauerngabel auf der siebten Reihe zur sofortigen Aufgabe. Ich stand wie meistens schlechter mit unangenehmen Drohungen und Minusbauern, fand aber wieder zurück ins Spiel, und konnte durch einen suboptimalen Zug meines Gegners in ein gewonnenes Bauernendspiel entschlüpfen. Unser Literat Rüdiger mußte erkennen, dass das Gesamtkunstwerk einer Schachpartie im Remisbereich leider auch banale Tricks wie Mattfallen enthalten kann. Anton und Alfred waren zwar unterlegen, sorgten aber für Harmonie und gute Stimmung in der Truppe. Insgesamt ein schöner Sonntag, den wir anschließend im Biergarten bei herrlichem Wetter ausklingen ließen. Matthias