Mannschaftskämpfe 2010/11
Mannschaftsbilanz SC Starnberg
| Bezirksliga Oberbayern | DWZ | 1 EBE | 2 PEI | 3 MIN | 4 TRA | 5 BRU | 6 VOG | 7 STS | 8 FLA | 9 TGI | Punkte | % | Brett | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3 | Terzic,Safet | 2172 | 1 | ½ | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | ½ | 1 | 5/9 | 55.6% | 1.0 |
| 4 | Szalewa,Sven | 2010 | 0 | 1 | ½ | ½ | 0 | 1 | 0 | ½ | 1 | 4½/9 | 50% | 2.0 |
| 5 | Absmaier,Friedrich | 2048 | 0 | 0 | 0 | ½ | 0 | ½ | 1/6 | 16.7% | 3.0 | |||
| 7 | Pappenheim,Rainer,Dr. | 2018 | 1 | 1 | 1 | 1 | ½ | ½ | 5/6 | 83.3% | 3.8 | |||
| 8 | Wehr,Stephan | 1989 | 0 | 1 | ½ | 1 | ½ | 0 | 1 | 1 | 5/8 | 62.5% | 4.3 | |
| 11 | Fließbach,Torsten | 1975 | ½ | ½ | 0 | 0 | 1/4 | 25% | 5.0 | |||||
| 12 | Rulik,Oliver | 1923 | ½ | 0 | 1 | ½ | ½ | ½ | 3/6 | 50% | 5.3 | |||
| 13 | Wildt,Volker | 1937 | 1 | 0 | 1 | 1 | ½ | ½ | 4/6 | 66.7% | 6.0 | |||
| 14 | Popp,Reinhard,Dr. | 1903 | ½ | 1 | 1 | 1 | ½ | ½ | 1 | ½ | 6/8 | 75% | 7.0 | |
| 16 | Strecker,Gerhard,Dr. | 1868 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 6½/8 | 81.3% | 7.8 | |
| 18 | Wetzel,Benjamin | 1828 | 0 | ½ | ½/2 | 25% | 8.0 | |||||||
| Ergebnis | 3½ | 4 | 5 | 5 | 5½ | 4½ | 3 | 5 | 6 | |||||
| Brettpunkte | 3½ | 7½ | 12½ | 17½ | 23 | 27½ | 30½ | 35½ | 41½ | 41½/72 | 57.6% | |||
| Mannschaftspunkte | 0 | 1 | 3 | 5 | 7 | 9 | 9 | 11 | 13 | 13/18 | 72.2% | |||
| Platzierung | 8 | 8 | 5 | 3 | 3 | 2 | 4 | 2 | 2 | |||||

| 9.Runde am Sonntag, 10.04.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SC Starnberg | SK Töging | |||||||
Den höchsten Tagessieg haben wir zum Saisonabschluss gelandet. Vier schön heraus gespielte Siege sowie vier gut erkämpfte Remisen waren die Ausbeute des letzten Spieltags. Mit dem zweiten Platz können wir mehr als zufrieden sein, denn die gesamte Saison verlief sehr viel besser als wir es vorher erwartet hatten. Ohne Niederlage blieben Reinhard Popp und Rainer Pappenheim. Sie erkämpften zusammen mit mir die meisten Punkte und steuerten einen wesentlichen Beitrag zu den Erfolgen bei. Sven Szalewa und Safet Terzic traten je neunmal an und behaupteten sich an den auch in der Bezirksliga stark besetzten vorderen Bretter mit Bravour. Auch das Mittelfeld mit Oliver Rulik, Volker Wildt und Stefan Wehr spielte mit konstant guten Leistungen. Dies zeigt, dass wir in allen Mannschaftsteilen gut aufgestellt waren und wir konnten alle Mannschaftskämpfe mit nur elf Spielern bestreiten. Dies ist der wesentliche Unterschied zur vorigen Saison und sicherlich ein Grund warum es heuer so gut lief. Die Hereinnahme der Senioren in die Mannschaft hat sich auf jeden Fall bewährt, denn „die punkten ja wie die Teufel“ (anerkennender Kommentar eines Mitspielers). Das Ganze hat also viel Spaß gemacht und ich danke allen Spielern, auch denen bei denen es nicht so gut lief, für ihren Einsatz. Ich freue mich auf die nächste Saison. | ||||||||
| 8.Runde am Sonntag, 20.03.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SK Freilassing | SC Starnberg | |||||||
Das war er wieder: der fast ideale Mannschaftskampf. Frühzeitige Zusagen - keine Absagen - Anfahrt bei herrlichem Frühlingswetter. Und an den Brettern lief es auch nahezu optimal. Safet, der in den vergangenen Spielen nicht punkten konnte, spielte auf Nummer sicher und nahm das frühe Remisangebot seines Gegners an. Mein Gegner geriet in Entwicklungsrückstand, den ich durch öffnung der zentralen Linien für mich nutzen konnte und zu Material- und damit Partiegewinn kam. 1,5 : 0,5 stand es bis vor die erste Zeitkontrolle, aber dann endeten 4 Partien nahezu gleichzeitig: Stefan Wehr hatte das aktivere Figurenspiel, das ihm letztendlich eine Qualität und einen sicheren Punktgewinn einbrachte, Brett 7 profitierte von der Profilierungssucht eines gegnerischen Bauern, der sich weit ins feindliche Lager vorwagte und in dessen Rücken Reinhard Popp einen schönen Angriff mit durchschlagendem Erfolg inszenieren konnte, Rainer Pappenheim gewann die gegnerische Dame gegen 2 Türme, setzte aber dann nicht optimal fort und musste mit dem Remis zufrieden sein. Fritz Absmaier konnte dem starken Angriff auf dem Königsflügel nicht standhalten und deshalb die Partie abgeben. 4 : 2 zur Zeitkontrolle war schon weit mehr als die halbe Miete, denn die zwei restlichen Partien standen sehr ausgeglichen und wurden von Sven Szalewa und Volker Wildt souverän zu sicheren Remisen abgewickelt. Nur sind wir Zweiter in der Tabelle. Zum Aufstieg wird es auch wegen des schlechteren "Torverhältnisses" nicht mehr reichen, aber wir sollten uns im letzten Mannschaftskampf den zweiten Platz sichern können. | ||||||||
| 7.Runde am Sonntag, 27.02.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg | SF Starnberger See | |||||||
Das war er also der große Showdown auf den die Starnberger Schachwelt seit 6 Jahren gewartet hat. Die „Abtrünnigen“ aus Tutzing gegen die „Verbliebenen“ aus Starnberg. Die Tutzinger haben gewonnen – eigentlich keine überraschung wenn man bedenkt, dass uns 7 ehemalige Starnberger Spitzenspieler gegenübersaßen, die einmal den Kern der 1.Mannschaft ausmachten. Aus Starnberger Sicht war die Partie von Rainer gegen Harald Feldbacher die stärkste Leistung. Ein gewagter Königsritt mitten in das feindliche Lager verschafften Rainer die entscheidende Initiative für seine Schwerfiguren. Außerdem gelangen noch 4 Remisen, wobei Fritz seine kämpferisch geführte Partie gegen Florian Mayr bis zur letzten Sekunde herunterblitzte. Ansonsten kann ich eigentlich nur Verlierer ausmachen, die sich aus der Abspaltung vor 6 Jahren ergeben: 1. den Schachsport: anstatt sich in Richtung Landesliga zu orientieren nehmen wir uns gegenseitig die Punkte in der Bezirksliga weg. 2. das Schach im Raum Starnberg: es fehlt eine ganze Generation von Spitzenspielern, die für die Gestaltung einer aktiven Schachszene unbedingt nötig wären. 3. der Schach-Nachwuchs: es fehlt an Vorbildern, die den Nachwuchs an das Turnierschach heranführen können. Alles in allem ein für mich wenig erfreuliches Ereignis. Es wäre schön wenn alle Beteiligten am heutigen Mannschaftskampf sich im Herbst bei der Starnberger Stadtmeisterschaft wiedersehen würden. (Gerhard Strecker) | ||||||||
| 6.Runde am Sonntag, 06.02.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SG Vogtareuth/Prutting | SC Starnberg | |||||||
Der Auftakt war mir vergönnt. Mein Gegner wollte mich in meiner Zeitnot in die Enge treiben, war seinem Ziel schon ziemlich nah und übersah im Eifer des Gefechtes ein einzügiges Matt. Glück gehabt. Safet Terzic hatte in der Eröffnung einige Ungenauigkeiten und das wird bei einer Spielstärke von DWZ 2277 bestraft. Sein Gegner spielte druckvoll und sehr genau, so dass das erste Brett genullt werden musste. ähnlich ging es an Brett 4, wo Stephan sich dem starken weißen Angriff nicht erwehren konnte. Matchwinner waren diesmal Sven Szalewa und Rainer Pappenheim, die dank ihrer konsequenten Vorbereitung auf die Spielweise ihrer Gegner diese ständig vor Probleme stellen konnten und im Mittelspiel überlegene Bauernstrukturen schaffen konnten, die dann zu den Siegen führten. Nie gefährdet war das Remis von Oliver Rulik, der durch Materialopfer eine offene gegnerische Königsstellung herausspielte, die den halben Punkt sicherstellte. Zwei Turmendspiele, normalerweise ziemlich langweilig, sorgten für Spannung bis zum Schluss. Safet konnte vor Aufregung kaum mehr zuschauen, doch sowohl Reinhard Popp als auch Volker Wildt erledigten diese Aufgaben in bewährter, souveräner Art und erzielten nach langem Kampf jeweils einen halben Punkt. 4,5:3,5 - den Tabellenführer gestürzt – mit Ebersberg auf dem geteilten 1. Platz. Ein toller Mannschaftskampf. (Gerhard Strecker) | ||||||||
| 5.Runde am Sonntag, 16.01.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg | SK Bruckmühl | |||||||
Der dritte Sieg in Folge bringt uns fast nach oben. Da ich meinen Job in der zweiten Mannschaft nach 2 Stunden erledigt hatte, konnte ich die Partien gegen Bruckmühl in aller Ruhe verfolgen. Safet Terzic stand zu diesem Zeitpunkt am besten. Er entblößte geschickt den Königsflügel des Gegners und griff dort mit Springer und Läufer + Dame auf der langen Diagonale an. Dies führte zu einer überlegenen Stellung und schließlich zum 1:0. Nie gefährdet war der Sieg von Oliver Rulik, der einen Bauern nach dem anderen einheimste und so das Endspiel Türme + ungleiche Läufer sicher gewinnen konnte. Fritz Absmaier konnte seinen Angriff nicht durchbringen und musste nach dem Gegenschlag Material hergeben, so dass nichts Zählbares heraussprang. Volker Wildt hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung, gewann aber mit dem 38. Zug eine Figur, überstand gerade noch die Zeitkontrolle und punktete danach sicher. Ebenso wie Reinhard Popp, der zwar seinen zwischenzeitlichen Qualitätsgewinn wieder abgeben musste, aber die Partie zum gewonnenen Bauernendspiel abwickeln konnte. Stefan Wehr hatte es an dem Tag sehr schwer. In Zeitnot und mit einem Minusbauern kämpfte er sich bravourös zum Remis. Rainer Pappenheim nutzte konsequent seinen Vorteil am Damenflügel, brach dort mit Unterstützung seines Königs mit den Bauern durch, was ihm einen schönen Sieg bescherte. Dieser war Sven Szalewa nicht vergönnt weil er nach fast sechsstündigem Kampf im Turmendpiel (angeblich immer Remis) einen von seinem Gegner erzwungenen Turmabtausch übersah, der zu einem verlorenen Bauernendspiel führte. Insgesamt ein überzeugender Auftritt der Mannschaft. In drei Wochen geht es zum Tabellenführer nach Vogtareuth – schaun’ mer mal. | ||||||||
| 4.Runde am Sonntag, 12.12.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SG Traunstein/Traunreut | SC Starnberg | |||||||
Die weite Fahrt hat sich gelohnt. Auf winterlichen aber gut befahrbaren Straßen gelangten wir pünktlich nach Traunstein ins Gasthaus Schnitzelbauer. In der alten Brauerei gab es nicht nur Schach sondern auch Sonntags-Brunch mit Musik und so spielten wir unsere Partien zu Klängen wie "Im Prater blühen wieder .." usw. Aber auch in den Partien war Musik drin. Sven Szalewa gab frühzeitig seine Partie remis und zur Zeitkontrolle ging es Schlag auf Schlag: Reinhard Popp hatte plötzlich eine Figur gegen 2 Bauern und gewann souverän. Volker Wildt hatte zwar mit seinem Remisangebot keinen Erfolg aber er gewann anschließend das Turmendspiel. Stefan Wehr gewann die Qualle und damit die Partie, während mein Gegner in schwieriger Stellung die Zeit überschritt. Oliver Rulik übersah eine Mattkombination (die Analyse zeigte, dass er leicht Remis hätte erreichen können). Safet Terzic konnte diesmal dem mächtigen Angriff seines Gegners nicht standhalten und musste nach langem Kampf die Segel streichen. Das Tüpfelchen auf dem i besorgte Benjamin Wetzel, der sich ein schönes Remis erkämpfte. Das ganze spielte sich unter Walzer- und Tango-Rhythmen ab. Also ein insgesamt gelungener Tag. | ||||||||
| 3.Runde am Sonntag, 14.11.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg | MTV Ingolstadt | |||||||
Ingolstadt war für uns ein ziemlich unbekannter Gegner. Wir konnten gerade eine Partie auftreiben, die mal in grauer Vorzeit gegen einen MTV-ler gespielt wurden. Zwei leichte Siege durch Rainer Pappenheim und mich sowie ein genau kalkuliertes Bauernendspiel von Reinhard Popp brachten uns 3:0 in Führung. Nachdem Fritz Absmaier und Torsten Fließbach ihre Partien nicht halten konnten waren die Kämpfer gefragt. Safet Terzic zauberte aus einer völlig undurchsichtigen Stellung einen ganzen Punkt und Stefan Wehr verzichtete auf eine riskante (wie die Analyse zeigte) Fortsetzung seiner Partie, sondern wickelte zum sicheren Remis ab. Nach fast 6 Stunden konnte Sven Szalewa sein Leichtfigurenendspiel, indem er ständig unter Druck stand, mit einem findigen Figurenopfer zum Remis abwickeln. Das 5:3 ist der erste Saisonsieg, den wir uns redlich verdient haben. | ||||||||
| 2.Runde am Sonntag, 24.10.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Peiting | SC Starnberg | |||||||
Das Ergebnis geht so in Ordnung, obwohl auch ein Sieg hätte herausspringen können. Sven Szalewa und Stephan Wehr waren die souveränen Gewinner des Tages. Ihre Partien gegen die Familie Schmid, die beide deutlich höhere Wertungszahlen besitzen, waren die Highlights aus Starnberger Sicht. Die Remispartien wurden aus ausgeglichenen Stellungen erzielt, so dass letztendlich die Partien an Brett 6 und 8 den Kampf entschieden. Das komplizierte Endspiel musste Volker Wildt nach fast 6 Stunden Kampf aufgeben und ich konnte meine Partie mit Mehrbauer, der eigentlich ganz solide aussah, nicht halten. In drei Wochen haben wir das erste Heimspiel und ich hoffe dass wir den Heimvorteil zum ersten Sieg nutzen können. | ||||||||
| 1.Runde am Sonntag, 10.10.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SU Ebersberg-Grafing | SC Starnberg | |||||||
Ein Mannschaftskampf mit viel auf und ab. Unsere "Blitzer" V. Wildt (mit einem durchschlagenden Bauernopfer) und T. Fließbach (mit einer soliden ausgeglichenen Partie) legten vor und hatten schon nach einer guten Stunde 1,5 Punkte eingefahren. Dann kam S. Szalewa immer mehr unter Druck und musste bald die Segel streichen. S. Terzic stand zwar nach der Eröffnung schlechter (jetzt ich muss kämpfen!) und landete kurz vor der Zeitkontrolle dank einer taktischen Meisterleistung einen schönen Sieg. F. Absmaier hatte eine Figur gegen 3 Bauern und so etwas benötigt viel Bedenkzeit (die Uhr hat dann auch noch geklemmt). Die hatte er nicht und verlor die Partie unglücklich. S. Wehr agierte etwas unvorsichtig am Damenflügel und kam im Mittelspiel unter Druck, so dass er auch die Partie nicht halten konnte. Ich konnte dank eines Durchbruchs auf der F-Linie gewinnen und so stand es 3,5:3,5 und es kam alles auf B. Wetzel an. Der hatte zwar die Qualität mehr doch sein Turm stand zu passiv und so kostete der generische a-Freibauer eine ganze Figur. Wir haben leider gegen einen gleichwertigen Gegner knapp verloren aber die Mannschaft hat gut gekämpft und wir brauchen für die nächsten Kämpfe noch etwas Glück, dann wird es schon mit dem Siegen klappen. | ||||||||
