Mannschaftsaufstellung

      

Mannschaftskämpfe 2011/12

Mannschaftsbilanz SC Starnberg III

A-KlasseDWZ1
HOL
2
WOL3
3
GRI2
4
MIE
5
GRÖ3
6
AMM2
7
PEI2
8
OBE
9
FFB2
Punkte%Brett
1 Winkler,Stefan -----½010½002/7 28.6%1.0
3 Lochte,Szilvia 1812112/2 100%2.0
4 Wetzel,Benjamin 184711103/4 75%2.3
5 Rüger,Matthias,Dr. 17661½01011116½/9 72.2%2.6
6 Schallöhr,Knut 17521001½1½½04½/9 50%3.6
7 Kraft,Dieter,Dr. ----½1½13/4 75%3.8
8 Sosna,Hans-Joachim 173600½111014½/8 56.3%5.0
12 Albrecht,Franz 1504001½00001½/8 18.8%5.8
14 Bentz,Rüdiger 14241½001101½5/9 55.6%6.8
15 Czarnach,Anton 136711+11116/6 100%7.8
17 Morsbach,Paul 14330½11½/3 50%7.7
18 Gödel,Anna 138300/1 0%8.0
Ergebnis6625
Brettpunkte6121822½29313640½39½/7056.4%
Mannschaftspunkte333691212151818/2766.7%
Platzierung246543543

9.Runde am Sonntag, 25.03.2012, 10:00 Uhr
2
SC Starnberg III
-
TuS Fürstenfeldbruck II
4½:3½
8.Runde am Sonntag, 04.03.2012, 10:00 Uhr
4
TSV Oberammergau
-
SC Starnberg III
3:5

In nicht gerade häufigem vornehmem Ambiente fand der diesmalige Mannschaftskampf der dritten Starnberger Truppe statt. Die Oberammergauer ließen sich nicht lumpen und zeigten uns stolz ihr neues Spiellokal, das sich vom vormaligen Fußballer-Vereinsheim doch etwas abhob. Die Bewirtung war ebenso vorzüglich, so dass wir als höfliche Gäste die drei Punkte natürlich nicht liegenlassen durften. Schließlich ging es auch um den Schnitzerpreis. Schnitzer des Tages wurde natürlich Rüdiger. Er kämpfte am längsten und zeigte schulmäßig, wie man ein Endspiel Turm + Läufer + 2 Bauern gegen 2 Läufer + 2 Bauern gewinnt. Paul findet sich immer besser in die Mannschaft und gab sein Turmendspiel remis! Besser die Taube in der Hand als die Katze auf dem Dach oder so ähnlich. Anton kann in der dritten nix anderes wie gewinnen, neuerdings sogar an Brett sieben, mit dieser Position wird er sich nächste Saison öfters anfreunden müssen, wenn wir Paul dabeihaben. Unser ehemaliger Käptn schwächelt momentan, aber das können wir auch verkraften. Szilvia gewann schnell und zielstrebig, ich hatte mehr Mühe mit meinem Gegner, war allerdings auch selber schuld, nachdem ich die Eröffnung verkorkste. Mühsam musste ich mich wieder derappeln und das mit Blick auf die sonnenbeschienene Piste des Kolben, wo ich, ehrlich gesagt, lieber gewesen wäre.
Und was war mit unserem Einser? Er konnte sich leider überhaupt nicht motivieren, spielte dementsprechend lustlos, und ist froh, wenn die Saison endlich zu Ende ist.
Grundsätzliches gilt es zu klären, die Sinnfrage Muss gestellt werden. Der große Bock auf das erste Brett in der dritten scheint nicht mehr da zu sein. Wir werden sehen, wie es nächste Saison weitergeht. Stefan ist auf jeden Fall in der dritten immer herzlich willkommen und ich hoffe, er verlässt uns nicht! Wir sind eine lustige Truppe mit viel Spaß am Schachspielen, hoffentlich findet Stefan den auch bald wieder.
Matthias

7.Runde am Sonntag, 12.02.2012, 10:00 Uhr
3
SC Starnberg III
-
SC Peiting II
2:6

Wunder gibt es zwar immer wieder, aber im Schach leider selten. So standen wir mit unserer wackeren Kämpferin Anna und den anderen sieben Mitstreitern leider auf verlorenem Posten. Doch hatten wir diesmal wieder eine neue Mannschaftsaufstellung, die den Peitingern einiges abverlangte. Paul konnte diesmal leider nicht punkten, dafür klappt es nächstes Mal umso besser. Anna wehrte sich tapfer mit Läufer und König gegen die heranflutende Bauernlawine. Rüdiger stand nach seinen Angaben mindestens gleich, hatte aber zum Schluss eine kaum zu parierende Mattdrohung mit Dame und Turm gegen sich, die die Partie bald entschied. Franz hatte ein klassisches Mehrbauern-Endspiel gegen sich, wobei der Gegner unverständlicherweise sein Remis-Angebot nicht annahm und die Partie unbedingt bis zum Ende weiterspielen wollte. Achim baute routinemäßig wieder sein Londoner System auf, dummerweise rochierte sein Gegner jedoch lang und nahm damit Achim den Wind aus den Segeln. Dieter remisierte wieder nach zähem Kampf und überläßt die endgültige Analyse wie gewohnt Fritz. Knut hatte den Sieg eigentlich schon auf dem Brett, leider fiel ihm in klar gewonnener Stellung nur der zweitbeste Zug ein. Zum Schluss hätte er nach Damentausch immer noch ein klar besseres Turmendspiel mit Freibauern gehabt, doch er verpasste den Damentausch und ermöglichte dem Gegner Gegenspiel mit remislichem Ende. Mein Gegner hatte sich nach zähem Kampf auf eine taktische Variante in Form einer Springergabel mit König, Dame, Turm- Familienschach verlassen, übersah dabei jedoch die Fesselung des Springers und stellte dadurch die Dame ein. Insgesamt stehen wir nun stabil in der Tabellenmitte, haben unser Saisonziel erreicht und immer noch Luft nach oben. Die Mannschaft bedankt sich bei allen wacker kämpfenden Mitstreitern, wobei durchaus insgesamt mehr drin gewesen wäre. Matthias

6.Runde am Sonntag, 29.01.2012, 10:00 Uhr
3
SC Ammersee II
-
SC Starnberg III
1½:6½

Eine Partie wie aus dem Lehrbuch gab es diesmal an Brett 5 zu sehen. Nichtsahnend rochierte der schwarze Monarch in sein eigenes Grab und mußte hilflos zusehen, wie er mattgesetzt wurde. Nach knapp einer Stunde war die Demonstration des Londoner Systems zu Ende und Achim konnte gut gelaunt an den anderen Brettern kiebitzen. Dort zeigte sich zunächst wenig Erfreuliches. Knut`s Stellung klapperte bedenklich, hielt dann aber erstaunlicherweise doch stand und brachte einen weiteren Punkt. Bei Rüdiger waren die Fallensteller unter sich, in die letzte und entscheidende Falle stolperte dann sein Gegner. Anton gewann souverän wie immer und Dr. Kraft läuft langsam wieder zu seiner gewohnten Form auf und sicherte ebenfalls den vollen Punkt. In meiner Partie im Dameninder unterschätzte ich den gegnerischen Angriff und vernachlässigte die Verteidigung, was fast ins Auge gegangen wäre. Aber in der Zeitnotphase meines Gegners konnte ich dann die Qualität + Mehrbauern + bessere Stellung erobern, was abrupt die Partie beendete. An Brett eins schaffte es Stefan, eine Stellung im Drachen-Sizilianer mit Weiß zu einer Rybka-Bewertung mit - 8,2 zu verderben. Sein Gegner entließ ihn jedoch durch dreimalige Stellungswiederholung in ein gnädiges Remis. Die dritte Starnberger Mannschaft liegt damit wieder gut im Rennen, an Motivation mangelt es uns nicht, wir haben einen Stamm von 5-6 Spielern, die immer dabei sind, am Sonntag gern Schach spielen und auch Zeit haben. Das macht es für einen Mannschaftsführer natürlich einfach. Das einzige Problemkind an diesem schönen Sonntag war Franz. Er würde eigentlich lieber an Brett acht spielen, wird von uns aber wegen seiner DWZ an Brett sechs verbraten. Ich denke, nächste Saison sollten wir ihm wieder seine Lieblingsposition zukommen lassen. Bevor er uns noch ganz zu den Schauspielern wechselt! Matthias

5.Runde am Sonntag, 22.01.2012, 10:00 Uhr
4
SC Starnberg III
-
SC Gröbenzell III
4½:3½

Die Wahl zum Spieler des Tages gewann diesmal ganz klar Rüdiger. Beim Stande von 3,5 zu 3,5 kam er zu mir ans Analyse-Brett, wo ich mit meinem Gegner meine Patzerpartie durchging, in der vergeblichen Hoffnung, irgendetwas positives darin zu finden, und verkündete: es steht 3,5 zu 3,5 und ich gewinne! Solche Aussagen hört man als Mannschaftsführer natürlich gerne. Er gewann dann auch tatsächlich, sogar gegen eine weiblichen Klötzle-Schieberin. Anton setzte seine Sieges-Serie fort, solange er nicht gegen Kiddies ran muss, wird das auch so weitergehen. Achim bestätigte seinen Aufwärtstrend und Dr. Kraft fuhr sicher in den Remis-Hafen ein. Unser Spitzenmann brachte die Sache schon letztes Mal auf den Punkt, was gleichermaßen auch für mich zutrifft: "Das wird nichts mehr mit dem Schach!" Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen! Diesmal fand er auf dem Nachhause-Weg immerhin die tröstenden Worte: "Ja,ja, wir werden halt immer älter!" Dass der Boandl-Kramer aber schon ums Eck lugt, nehm ich ihm nicht ab. Von höheren Weisheits-Stufen ist Stefan allerdings noch etwas entfernt, plant er doch demnächst die Besteigung des höchsten Berges Afrikas. Und die wirklich Weisen im Himalaya sagen den Bergsteigern schon im Tal: "Bleib unten, hier hast Du alles, was Du brauchst!" Aber ich vermute, er lässt sich auf so was nur wegen des persönlichen Guides, Trägers und Kochs ein! Very british halt, alles mit Stil. Für uns irdische auf den unteren Weisheits-Stufen bleibt der nächste Mannschaftskampf gegen Ammersee 2, den wir natürlich gewinnen wollen! Und wir schauen auch gerne die Berge von unten an. Meint jedenfalls Matthias

4.Runde am Sonntag, 27.11.2011, 10:00 Uhr
2
SC Miesbach
-
SC Starnberg III
2:6

Jaaa, is denn heid scho Weihnachtn? Diese Frage ist durchaus berechtigt, auch wenn wiedermal sonniges, frühlinghaftes Traumwetter herrschte, das ich dank meines Gegners, der meine Gedanken wohl ahnen musste und frühzeitig aufgab, noch in vollen Zügen genießen durfte. Im Spiellokal selber, urig und gemütlich, wie Schützenheime in Oberbayern halt so sind, mit deftiger Wirtsstube und gstandenen Weibs- und Mannsbildern, war es anfänglich ziemlich winterlich kalt, doch der bullernde Ofen sorgte bald für gemütliche Wärme und guten Kaffee, das Doping der Schachspieler (neben Bier natürlich), gab es auch. Beste Bedingungen also. Anton fuhr seinen dritten Sieg im dritten Spiel ein, Franz läuft langsam wieder im Normal-Modus, und Achim zeigte seinem Gegner, dass die horizontale Aufstellung seiner Türme im Endspiel der gegnerischen vertikalen deutlich überlegen war. Stefan konnte dank der gefühlten gegnerischen DWZ, die im Verlauf des Kampfes doch deutlich abnahm, mit einem schönen Schluss-Akkord die Partie beenden, nachdem der Gegner in weihnachtlicher Vorfreude die Türen auf und die Tore weit gemacht hatte. Meine Eröffnung erinnerte an einen Grünfeld-Inder, allerdings ohne Inder und auch ohne indischen Läufer. Irgend sowas komisches halt, das mir auf jeden Fall druckvolles Spiel mit Tempogewinn einbrachte mit der Folge, dass sein König in der Mitte hängenblieb und sich dort nicht lange halten konnte. Wie gesagt, das Wetter war wunderschön und ich war bald draußen. Das wiederum erinnerte mich an meine Schulzeit und die schnell erledigten Hausaufgaben. Benjamin spielte ein Gambit in der skandinavischen Verteidigung, das nach seinen Angaben eigentlich gewonnen gewesen wäre, wenn er die richtige Reihenfolge der Züge gewählt hätte. So versuchte er mit Minderqualität eine Festung zu errichten, die leider bald zusammenbrach. Ebenfalls glücklos agierte Rüdiger, der aber mit Sicherheit bald wieder zu seiner alten Stärke zurück finden wird. Insgesamt befindet sich die Dritte wieder in der Spur und der Käptn wünscht allen Schachfreunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches neues Jahr!

3.Runde am Sonntag, 13.11.2011, 10:00 Uhr
5
SC Starnberg III
-
TuS Geretsried II
2½:5½

Kaum kommen Urgesteine angerollt, schon kriegen wir das Fracksausen! Einzig unser kerniger Erzgebirgler ließ sich in keinster Weise beeindrucken, stellte die Weichen auf Sieg und genoss ansonsten seine Zigaretten-Pausen. Unsere Sensibelchen Stefan, Knut, Rüdiger und ich dagegen kamen mit der forschen Hau-Drauf-Mentalität unserer Gegner überhaupt nicht zurecht und verschusselten gewonnene Partien (Stefan und ich) bzw. liefen in die Zeitnot-Falle (Rüdiger, Knut und ich)! Aber bald kommen wieder bessere Zeiten, aufsteigen wollen wir eh nicht und absteigen????? Wenn wir so weitermachen, haben wir ein Problem! Ausfälle wie Dr. Kraft oder Szilvia merken wir halt deutlich! Nachdem wir die Figuren ausgepackt und aufgestellt, eine Klatsche bekommen und danach wieder eingeräumt haben, sind wir am Volkstrauertag ziemlich bedröppelt vor dem Krankenhaus gestanden und haben dem Krankenwagen beim Einparken zugeschaut. Der einzige Trost war, dass wir nicht dringelegen haben! Die dritte Mannschaft ist bescheiden geworden! So tun wir halt Buße und geloben Besserung. Wie sagte doch unser ehemaliger großer Parteivorsitzender beim Staatsbesuch in Afrika sehr richtig: "Wir Schwarzen müssen zusammenhalten!" In diesem Sinne grüßt euch
Euer Matthias

2.Runde am Sonntag, 16.10.2011, 10:00 Uhr
1
SC Wolfratshausen III
-
SC Starnberg III
4½:3½

Satz mit x für die so furios in Holzkirchen gestartete 3. Mannschaft. Aber ohne unsere Mannschaftstussi geht halt gar nichts. Obwohl diesmal sogar unser Ex-Käptn an Bord war, die Gegner alle durch die Bank nominell schlechter waren, fehlte uns öfters als normalerweise der richtige Durchblick! So verschusselten Stefan und ich unsere "natürlich klar gewonnenen" Partien jeweils mangels Endspiel - Kenntnissen zum Remis. Knut brachte sich selber komplett durcheinander, indem er mangels Anruf von Achim bezüglich Mitfahrgelegenheit folgerichtig davon ausging, dass es sich um ein Heimspiel handeln musste! Erst im Personal- Casino von Starnberg kam ihm die Sache etwas komisch vor, worauf er sich wiederum folgerichtig nach Wolfratshausen aufmachte. Als ich ihn im Spiellokal auftauchen sah, kamen mir über den Ausgang des Kampfes erste Zweifel. Denn in Voll- und fast Bestbesetzung verlässt sich halt einer auf den anderen nach dem Motto: Nimm ihn Du, ich hab ihn sicher (den Punkt, den halben oder vielleicht gar keinen ??)! Der wahre Grund für die Niederlage liegt aber ganz woanders. Schlauerweise haben die Wolfratshauser ihr Spiellokal in eine Symbiose aus Schachraum und Krabbel-Stube umfunktioniert! So konnten wir uns beim Anblick von Pampers, Wickeltisch, Rasseln und Laufställen wieder in unsere früheste Kindheit zurückversetzen und die Schach-Klötzchen kunterbunt nach Herzenslust kreuz und quer über das Brett schieben! Herrlich ! Ist doch egal, was dabei herauskommt, Hauptsache es macht Spaß! Ich denke, mit unserer Mannschaftstussi hätten wir uns vielleicht mehr am Riemen gerissen und nicht so hemmungslos gehen lassen, meint jedenfalls
Euer Matthias

1.Runde am Sonntag, 09.10.2011, 10:00 Uhr
5
TUS Holzkirchen
-
SC Starnberg III
2:6

Nachdem die Sommerpause für die meisten von uns ohne größere Verletzung zu Ende gegangen ist, können wir uns nun wieder auf das wesentliche im Leben, nämlich Schach spielen, konzentrieren. Es gab keine größeren Veränderungen in der Aufstellung, spektakuläre Neuverpflichtungen blieben diesmal aus. Unser Mr. Schach hat derzeit die Pole-Position inne, es dürfte sich meiner Einschätzung nach aber bald ein spannender Zweikampf mit Szilvia entwickeln! Ich bin angesichts unserer individuellen Klasse mit meiner Mittel-Position zufrieden. Unsere Stammspieler Rüdiger und Anton haben noch deutlich Potential nach oben. Der Mannschaftskampf verlief ziemlich einseitig, wobei sich Stefan sogar den Luxus einer Fortbildungsveranstaltung am Spieltag erlauben durfte, ohne sofort abgemahnt zu werden. Den Stars muß man halt gewisse Freiheiten geben! Mit der Motivation der Truppe bin ich wie immer sehr zufrieden, genauso wie mit dem zünftigen Ausklang des Kampfes im Gasthof Post zu Holzkirchen. O`gspuit is!
Euer Matthias