Mannschaftsaufstellung

      

Mannschaftskämpfe 2008/09

Mannschaftsbilanz SC Starnberg III

A-KlasseDWZ1
GRW
2
GRÖ3
3
WEI3
4
UGE3
5
MIE
6
AMM2
7
PEI2
8
HOL
9
TEG3
Punkte%Brett
1 Strecker,Gerhard,Dr. 1860½10001½/5 30%1.0
2 Winkler,Stefan 186211½11½106/8 75%1.5
3 Kraft,Dieter,Dr. 17991½½½2½/4 62.5%2.5
4 Schallöhr,Knut 176011½01½04/7 57.1%3.0
6 Sosna,Hans-Joachim 167901½111½05/8 62.5%3.8
7 Ewald,Kurt 1767000/2 0%5.5
8 Thonig,Manfred 15900010½+1½/5 30%5.0
9 Litzka,Richard 1352000/2 0%7.5
10 Bentz,Rüdiger 153510½1½½1½5/8 62.5%5.3
12 Heil,Rudolf 1462½00½001/6 16.7%5.7
13 Morsbach,Paul 1479000/2 0%6.0
14 Gödel,Anna 141110001/4 25%6.8
17 Albrecht,Franz 1215½½½½0½02½/7 35.7%7.6
22 Mesesan,George 17311113/3 100%8.0
Ergebnis755
Brettpunkte10½1214½19½24½2731½3433/7146.5%
Mannschaftspunkte0333699121212/2744.4%
Platzierung758865666

9.Runde am Sonntag, 03.05.2009, 10:00 Uhr
3
TV Tegernsee III
-
SC Starnberg III
5½:2½

Meine liebe Mannschaft, jetzt ist es amtlich: 6. Platz und Punktgleich mit Miesbach. Zwei Brettpunkte mehr und es hätte Platz 5 sein können! Wer hätte das gedacht, nach unserem verstolperten Aufgalopp gegen Großweil. Seit jenem Spiel war das Abstiegsgespenst die ganze Saison in unseren Köpfen gegenwärtig. Bei jeden Spiel gegen den Abstieg zu kämpfen ist schon ein hartes Brot, das einem schwer im Magen liegt. Ein kleines Missverständnis hat auch diesmal den Start zum Tegernsee etwas verzögert, da wir gute 15 Minuten vergeblich auf Rudolf und Hans am Tutzinger Hofplatz gewartet hatten. Die fünf ölsardinen in meinem Kleinwagen sind aber dann trotzdem gut und schnell in Bad Wiessee angekommen. Wir hatten sogar noch Zeit zu einem kleinen Spaziergang, um nachzusehen ob der See noch da ist. Liebe Leser wir können Euch versichern er ist noch da, ganz prächtig und wunderschön eingebettet in die beschriebene Bergwelt des Ludwig Thoma. Nun war aber besagter Wiggerl (übersetzung für Preußen: = Ludwig) kein Schachspieler und die gehoffte Inspiration hat sich somit leider ganz ins Gegenteil ausgewirkt. Pech und die Schneiderfahrt hatte Manfred, da sein Gegner vor lauter Angst nicht antrat. Was soll ich viel erzählen, die Ergebnisse sind ja oben zu lesen. Georege weidete auf Brett 8 wie immer, wie die Kuh im fetten Klee. Beachtlich aber unser Punktelieferant und eifrigster Spieler Rüdiger, jetzt mit einem Remis nun 6 aus 9. Einen Lorbeerkranz für Hans, mit 5 aus 7 und 71,4 %. Eine Träne für Stefan, 5 x Brett 1 und 3 x Brett 2 und doch 5 aus 8, der die nächste Saison nicht mehr bei uns sein wird, er fliegt wie Aloisius in höhere Sphären und sucht dort sein Manna. Allen sei Dank, die sich Zeit und Lust genommen haben, egal wie oft, der 3. Mannschaft beizustehen. Bei unserem anschließenden geselliges Saisonabschlussessen, alle Spieler sind diesmal zusammen gesessen, konnten wir wieder herzlich lachen, es gibt ja bei Schachspielern immer viel zu berichten und zu erzählen.
Euer Francesco, capitano

8.Runde am Sonntag, 05.04.2009, 10:00 Uhr
4
SC Starnberg III
-
TUS Holzkirchen
4½:3½

Da nach 8 Jahren mein Computer nun endgültig die Grätsche gemacht hat, kommt mein Spielbericht diesmal leider sehr spät. Indem der Jubel nun schon sehr verblasst ist, fällt es mir auch schwer die damaligen Emotionen nochmals nachzuspüren. Es ging um den Klassenerhalt gegen Holzkirchen und die Anspannung knisterte in der Luft. Die ersten 3½ Punkte waren ziemlich schnell und sicher erreicht. Aber dann kam eine Dramatik wie für ein Buch geschrieben. Drei Bretter waren noch im Spiel und es kann doch nicht sein und es müsste ja mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht noch ein Punkt zu ergattern ist. Hans kam bettelnd, er hätte ein Remis auf der Pfanne schmoren, aber ich erlaubte es nicht, da Knut plötzlich schlecht stand und Manfred stöhnend die unausgeschlafenen Augen verdrehte.
Nach einiger Zeit kamen bei mir die Bedenken, Befürchtungen und Zweifel.
Hätte ich doch das Remis von Hans zulassen sollen. Ein Mannschaftsremis hätte für den Klassenerhalt vielleicht auch noch gereicht, aber nicht aus eigener Kraft, sonder unter Mithilfe der anderen Mannschaften. Plötzlich stand es für Hans durch einen mutigen Durchbruchsversuch seiner Bauern und die Order gewinnen zu müssen rabenschwarz aus. Die Partie von Knut ging bereits die Würm runter und schaukelte so in Höhe Gauting dahin. Da bei Manfred auch kein Vorteil zu sehen war, schwebte plötzlich das Gespenst einer Niederlage in der Luft herum. Uns war ganz bang und flau im Magen. Dann zeigte sich aber von Hans seine ganze Cleverness, da sein Partner in extreme Zeitnot geriet, ließ er sich alle Figuren der Reihe nach schlagen und konnte mit seinem nackten König Zeit und Remis reklamieren. Jetzt war wieder ein erlösendes und glückliches Aufatmen angesagt. Das Wunder von Starnberg vollbrachte nun Manfred, der dann mit seinem Remis letztlich uns den knappen Sieg mit 4½ Punkten für die Mannschaft brachte. Also war es doch noch möglich aus drei Brettern einen Punkt zu pressen, wenn auch mit zwei halben Punkten. Aber zwei Halbe sind ja letztlich und in der Summe auch in Bayern eine Maß, ja eigentlich dann doch richtiger zwei Preußenmassen. Irgendwie taten mir dann die Holzkirchner auch wieder leid, als sie mit geduckten Köpfen die lange Heimreise antraten. Diesmal genossen ein Rest von leider nur vier Spielern das verdiente Siegerbier beim Griechen. Sehr gefreut und abgerundet hat es, dass unser il Patrone Alfredo zur Siegerfeier noch nachgekommen ist. Der Klassenerhalt ist geschafft, ein Stein ist uns vom Herzen gefallen und ich kann mich nur noch bedanken bei meiner Mannschaft, für den hart erarbeiteten Erfolg.
Euer Francesco, capitano

7.Runde am Sonntag, 22.03.2009, 10:00 Uhr
2
SC Peiting II
-
SC Starnberg III
5½:2½

Auch bei uns war mal wieder eine kuriose Anreise angesagt. Stefan hatte unser Treffen mit einem Indianerspiel verwechselt und sich am Bahnhof-See so gut versteckt, dass es uns schier unmöglich war Ihn innerhalb 15 Minuten ausfindig zu machen. Durch wenig Verkehr, viele Tunnels und Umgehungsstrassen konnten wir aber den Zeitrückstand wieder souverän ausgleichen. Anna hatte die falsche Adresse vom Spiellokal, irrte durchs Dorf und kam mit einer 40 Minuten Verspätung endlich, völlig entnervt, ans Brett. Dass wir heute keinen Blumentopf gewinnen können, war uns natürlich bewusst. Es ging also um wichtige Brettpunkte. George hat seinen Einstand in der 3. mit einem Sieg hingelegt.
Aber am Ende waren es dann doch nur 2½ Brettpunkte durch 3 nachfolgende Remisen. Selbst hätte ich ein Remis zusteuern müssen, aber sehr zu meinem ärger, heute Nacht werde ich kaum schlafen können, hatte ich es doch noch im Endspiel, sehr peinlich, verpatzt. Stefan kämpfte wie üblich, da ja schon alles bezahlt war, seine 5 Stunden voll ab. So sind wir dann, wie begossene Pudel, wieder abgezogen. Nur George konnte lächeln und meinte noch in seinem Charme, dass er mein Endspiel schon mit 6 Jahren gelernt hätte. Mit einer Bierrunde war’s diesmal nix. So bleibt uns nur noch, bis zum überlebenswichtigen Endspiel gegen Holzkirchen, der Slogan: Keep calm and carry on! Euer Francesco, capitano

6.Runde am Sonntag, 08.02.2009, 10:00 Uhr
5
SC Starnberg III
-
SC Ammersee II
5:3

Ohne zwei Ober haben wir heute unser Spiel gegen unsere lieben Nachbarn Ammersee II gewonnen. Denn unsere Unter haben diesmal kräftig gestochen. Unser Gras Unter, Manfred Thonig, diesmal sehr gut ausgeschlafen, lieferte mit einer guten und nur 25 zügigen Partie, als Erster seinen Stich ab. Vor allem unser Eichel Unter, Hans-Joachim, unsere Bank, setzte seine gefürchtete Knebeltechnik ein und konnte ebenfalls glatt stechen. Lange hat es gedauert, bis unser Herz Ober, Stefan, endlich zum verdienten Stich gekommen ist. Die restlichen Stiche haben wir dann, so zu sagen, Dant genommen und mit 5:3 das Spiel zu gemacht. Leider konnte unser Anna heute nicht stechen. Aber Anna, Pech im Spiel bedeutet ja auch Glück in der Liebe. Mit jetzt neun Punkten haben wir unseren 5. Tabellenplatz toll verteidigen können. Eine nette Runde traf sich dann noch beim „Sizilianer“, bei der Alfred jedoch meinte: Der Abstieg ist für die III. noch nicht ganz aus der Welt, da ja drei Vereine diesmal absteigen müssen. Da will ich gleich einen Appell an unseren Eichel- und Gras Ober geben, die Herren wissen schon wer gemeint ist, dass ich sie am 05.04. gegen Holzkirchen, Heimspiel, auf jeden Fall in der Hand zum Ausspielen haben möchte. Vielen Dank an meine wunderbare Mannschaft. Nur zum Schluss noch: Wer vorzeitig Heim muss, soll doch bitte sein Spiel Equipment leise in den Schrank aufräumen, denn die Letzten beißen ja bekanntlich die Hunde.
Euer Francesco, capitano

5.Runde am Sonntag, 25.01.2009, 10:00 Uhr
1
SC Starnberg III
-
SC Miesbach
5:3

Dem SC Miesbach, unsere sympathischen Gäste aus dem Oberland, haben wir die Lederhosen jetzt aber gründlich ausgezogen! Knut, unser Eisbär aus Berlin, hat das im entscheidenden und letzten Spiel mit seinem Sieg bei einem Spielstand von zuvor noch 4:3 den siegreichen Endstand auf 5:3 möglich gemacht. So konnten wir uns mit einem halben Brettpunkt Vorsprung auf den 5. Tabellenplatz hinauf katapultieren.
Hans-Joachim hat mit einem Opfer wieder mal ein kleines Kabinettstückchen hingelegt. Stefan und Rüdiger sehr souverän. Aber auch die halben Pünktchen von Dr. Kraft und meiner Wenigkeit haben ihren wertvollen Beitrag geleistet, denn unsere Gegner waren wirklich sehr stark. Dass man sie nicht unterschätzen darf, das bewies ja ihr Sieg gegen Tegernsee. Unser gezwungener Umzug, der Hörsaal war belegt, in die Kantine hat uns also doch Glück gebracht, wenn auch der Transport von Spielmaterial sehr mühsam ist. Bei der Gelegenheit gleich eine Bitte an unseren Präsidenten, ein Spielschrank in der Kantine ist sehr angebracht. So, jetzt können wir mal tief Luft holen. Aber Ausruhen ist noch nicht angesagt. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und der SC Ammersee lauert schon hinter dem heiligen Berg. Damit uns keine Flutwelle überrollt, müssen wir wieder sehr stark aufstellen, wie Rüdiger mich immer wieder liebevoll belehrend hinzuweisen versucht. Vielen Dank an meine Mannschaft, auch an die Spieler gerichtet, bei denen es heute nicht so geklappt hat.
Euer Francesco, capitano

4.Runde am Sonntag, 11.01.2009, 10:00 Uhr
5
SC Unterpf.-Germering III
-
SC Starnberg III
5½:2½

Energie- und Finanzkrise überall, aber nicht im SC Starnberg. Zum Treffpunkt Tutzinger Hofplatz kam nur Paul, mit dem ich dann einsam nach Germering reiste. Alle Anderen fuhren selbständig gleich direkt zum Spiellokal. Die teils neblige, teils sonnige Strecke ist tatsächlich in nur 15 Minuten zu schaffen. Da kann ich gleich Reklame für die KEM 2010 machen, nicht nur wegen der kurzen Wegstrecke, sondern auch wegen der schönen Stadthalle. Spaß macht das allerdings nicht, gegen eine so starke DWZ-Mannschaft anzutreten. Fängt an mit DWZ 2079 auf Brett 1 und hört auf mit DWZ 1498 auf Brett 8. Mit 2,5 Brettpunkten haben wir dann dieses Ramasuri auch beendet. Beachtenswert ist aber schon die Leistung von Stefan auf Brett 1, der das Spiel auch noch fast gewonnen hätte, nach beinahe sechs Stunden zähem Ringen. Der Lauf von Hans-Joachim ist seit der Starnberger Stadtmeisterschaft 2008 wie ein Wunder ungebrochen und hat uns den einzigen Sieg gebracht. Ab jetzt befinden wir uns leider im Abstiegsstrudel! Somit auch gleich die Bitte an unser Oberhaus um gnädige Unterstützung beim nächsten Heimspiel gegen SC Miesbach. Herzlichen Dank an meine Mannschaft. Denkt daran, das Glück hängt nicht immer nur an einer Seite und ja der Not keinen Schwung lassen! Euer Francesco, capitano

3.Runde am Sonntag, 21.12.2008, 10:00 Uhr
2
SC Starnberg III
-
SK Weilheim III
1½:6½

Mit Spannung hat euer capitano den ganzen Sonntag das Ergebnis im tief verschneiten Pontresina entgegen gefiebert. Denn mit dieser Aufstellung hatte ich mir einen Mannschaftspunkt fest ausgerechnet, in der Hoffnung, dass sich Weilheim streng im Weihnachtsstress befindet und einige Absagen kassiert. Gegen 17.00 Uhr, nach einem sonnigen Schitag, scheute ich keine Kosten und telefonierte mit Gerhard und Rüdiger, um mir dann die krasse Niederlage erklären zu lassen. Mama mia, kein einziger Sieg. Auch Gerhard, der sonst im Endspiel mit den Türmen tanzt, konnte diesmal zu keinem Brettpunkt beitragen. Rüdiger gestand mir, dass sein Gegner praktisch eine Figur eingestellt hatte, aber dies leider erst nach 2 Zügen bemerkte. Na ja, gegen den vermeintlichen zukünftigen Aufsteiger verloren zu haben ist natürlich keine Schande, aber wie gesagt nur drei Remisen und keinen einzigen Gegner am Schlawitt´l, das ist schon hart. Das nächste Spiel gegen SC Unterpfaffenhofen-Germering wird kein geringerer Brocken sein, bei dem wir uns hoffentlich nicht verschlucken. Dass beim ersten Spieltag das Millihafer´l umgefallen ist, daran werden wir uns leider noch oft erinnern müssen. Aber mit dem 7. Tabellenplatz brennt es noch nicht in der Pfanne. Für den Einsatz und die Bereitschaft meiner Mannschaft am 4. Adventssonntag zu spielen, bedanke ich mich auch ganz christlich. Bei der Gelegenheit auch einen Gruß für den Franz Gessl nach Weilheim, um ihm zu sagen, dass der Spieltermin gar nicht christlich war. Meiner Mannschaft wünsche ich noch eine besinnliche Zeit in den verbleibenden Rauhnächten und ein gutes Neues Jahr 2009.

2.Runde am Sonntag, 07.12.2008, 10:00 Uhr
4
SC Gröbenzell III
-
SC Starnberg III
1:7

Mit der besten Aufstellung, die wir je hatten, haben wir uns auf den weiten Weg nach Gröbenzell gemacht, begleitet von tanzenden Schneeflocken. Stefan meinte noch, ob wir mit dieser Aufstellung nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen würden? Leichte Mannschaften gibt es nicht mehr war mein Kommentar, eher schießen wir auf Adler. So war es dann auch, denn Gröbenzell hat sich mit mächtigen Adlerschwingen gewehrt. So toll das Ergebnis mit 7:1 für Starnberg auch klingt, es war eine zähe Sache, wie Gerhard richtig feststellte. Aber zuerst möchte ich noch berichten, dass wir zuerst den S-Bahnhof in Gröbenzell nicht gefunden hatten, wo wir Rüdiger abholen sollten. Das Spiellokal suchten wir sodann vergebens auf Hausnummer 32, wie im Internet angegeben, es befand sich nämlich auf Nummer 36. Im Freizeitheim selbst durften wir noch endlos umherirren bis wir nervlich erschöpft endlich den Seminarraum fanden. Aber jetzt zum Spiel: Rudolf durfte als Erster sein Remisangebot annehmen, da Hajo auf dem Klo stolz sagte, er steht auf Gewinn, kurz darauf aber seine Dame einstellte, dann drohte wieder ein Dauerschach, letztlich dann doch irgendwie gewann. Bei so einer Aufregung könnte einem capitano auch leicht ein kleines Magengeschwür wachsen. Anna wieder auf Gewinnkurs, hatte es mit einem älteren Herren zu tun, der ab dem 39. Zug das Schreiben einstellte und trotz mehrmaliger Aufforderung sich strikt weigerte weder seine Notation nachzuholen, noch das Mitschreiben wieder aufzunehmen. Da Anna auf Gewinn stand, nahmen wir es mit Humor hin.
Unsere Leistungsträger, Gerhard, Stefan und Knut, für den es harte Arbeit war, haben dann letztlich unsern Sieg zementiert. Rüdiger machte es spannend und ging über den längsten Weg, aber nach dem 2. Spiel immer noch 100%, alle Achtung. Meine Wenigkeit konnte nur mit einen halben Punkt beitragen, war aber über den Ausgang zufrieden, da ich es mit einen so genannten „gefürchteten“ Jugendlichen zu tun hatte. Unser mittlerweile traditionelles Siegerbier haben wir anschließend auch diesmal nicht ausgelassen! Euer Francesco, capitano PS. Es hat saumäßig Spaß gemacht.

1.Runde am Sonntag, 21.09.2008, 10:00 Uhr
3
SC Starnberg III
-
SK Großweil
3½:4½

Unser 1. Mannschaftsspiel lief unter dem Motto: Pannen, Pech und Pleiten. Es ist das eingetreten, was man den Alptraum eines Spielführers nennt und wovon ich bisher zwei Jahre lang verschont geblieben bin, dafür kam es aber gleich im Doppelschlag: zwei Spieler sind einfach unentschuldigt nicht erschienen! Wie es sich nachher herausgestellt hatte, hat der Eine es einfach so vergessen und der Andere hat einfach so verschlafen. Das könnte man milde und geschmeichelt ausgedrückt als Panne bezeichnen. Bevor der erste Zug gemacht wurde befanden wir uns somit schon 0:2 im Rückstand. Dass das natürlich nicht die tolle Motivation für die Mannschaft war und psychologisch vielleicht auch noch genagt hat, sollte eigentlich einleuchten. Trotzdem haben wir gekämpft. Dass Paul zuerst das Remis nicht geben durfte, da wir nach der Verlustpartie von Stefan schon 0:3 hinten lagen und es sich dann aber hinterher herausstellte, dass es dann doch richtig gewesen währe, das konnten wir dann unter der Rubrik: Pech verbuchen.
Den ersten Punkt konnte ich selbst für die Mannschaft holen, ein schönes Matt im 30. Zug. Aber so richtig jubeln konnte ich auch nicht, kam mir vor wie Podolski bei einem Tor für Deutschland, aber eben gegen Polen. Als Nächster konnte Rudolf und dann Rüdiger für uns punkten, es Stand jetzt 3:3 und plötzlich schien es so, dass wieder alles möglich ist, sogar ein Sieg. Für Rüdiger übrigens der erste Sieg in unserer Mannschaft. Doch dann musste Paul völlig ermattet, er versprach mir dann anschließend nur noch mit Studentenfutter anzutreten, sein Spiel und Punkt abgeben. Es lag nun alles an Brett 2 um ein Unentschieden für die Mannschaft noch zu erreichen. Dr. Kraft kämpfte nun allein, aber mit viel Publikum, über die längste Distanz. Leider musste er sich mit einem Remis zufrieden geben, trotzdem vielen Dank für den motivierten und ersten Einsatz in der 3. Mannschaft. Das Endergebnis 3,5:4,5 schrieben wir dann in unserer Bilanz unter Pleiten ab. Beim anschließenden Bier saßen dann noch das Häuflein Elend von Paul, Rüdiger und Francesco, sowie Hans von der 4. Mannschaft zusammen. Rüdiger unser heimlicher Mannschaftsstatistiker stellte dann aber immerhin süffisant fest, dass wir eigentlich 3,5:2,5 auf den spielenden Brettern gewonnen haben.
Euer Francesco, capitano, völlig traumatisiert