Mannschaftskämpfe 2010/11
Mannschaftsbilanz SC Starnberg II
| Kreisklasse | DWZ | 1 PEI2 | 2 BTÖ | 3 AMM | 4 GAR | 5 UGE3 | 6 WIN | 7 HOH | 8 EIP | 9 GIL | Punkte | % | Brett | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7 | Strecker,Gerhard,Dr. | 1917 | 1 | 1/1 | 100% | 1.0 | ||||||||
| 9 | Mesesan,George | 1867 | 1 | 1 | 2/2 | 100% | 1.0 | |||||||
| 10 | Wetzel,Benjamin | 1815 | 1 | ½ | - | 0 | - | ½ | 2/4 | 50% | 1.5 | |||
| 11 | Lochte,Szilvia | 1767 | - | 1 | 1 | 0 | 1 | + | ½ | 3½/5 | 70% | 2.2 | ||
| 12 | Kraft,Dieter,Dr. | ---- | ½ | ½ | 1 | 0 | ½ | ½ | 0 | 0 | 3/8 | 37.5% | 2.9 | |
| 13 | Winkler,Stefan | ---- | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 6/8 | 75% | 3.9 | |
| 15 | Schallöhr,Knut | 1796 | 0 | 0 | ½ | 0 | ½ | 1 | 1 | 0 | 3/8 | 37.5% | 4.4 | |
| 16 | Rüger,Matthias,Dr. | 1709 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | 6½/7 | 92.9% | 5.4 | ||
| 17 | Sosna,Hans-Joachim | 1736 | ½ | 1 | ½ | 0 | 1 | 1 | 0 | 4/7 | 57.1% | 6.4 | ||
| 18 | Heil,Rudolf | 1515 | 0 | 0 | 0/2 | 0% | 6.0 | |||||||
| 19 | Bentz,Rüdiger | 1464 | 0 | ½ | 0 | ½ | 1 | 0 | 1 | 3/7 | 42.9% | 6.9 | ||
| 20 | Czarnach,Anton | 1459 | 0 | + | ½ | 0 | ½/3 | 16.7% | 7.0 | |||||
| 21 | Albrecht,Franz | 1512 | ½ | 0 | 0 | ½/3 | 16.7% | 7.3 | ||||||
| 22 | Gödel,Anna | 1368 | 1 | 0 | 1/2 | 50% | 8.0 | |||||||
| Ergebnis | 3 | 7 | 5½ | 3 | 4 | 4½ | 6 | 2½ | 2½ | |||||
| Brettpunkte | 3 | 10 | 15½ | 18½ | 22½ | 27 | 33 | 35½ | 38 | 36/67 | 53.7% | |||
| Mannschaftspunkte | 0 | 3 | 6 | 6 | 7 | 10 | 13 | 13 | 13 | 13/27 | 48.1% | |||
| Platzierung | 7 | 6 | 4 | 5 | 6 | 6 | 5 | 6 | 6 | |||||

| 9.Runde am Sonntag, 10.04.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SC Starnberg II | TSV Gilching-Argelsried | |||||||
Von wegen Aufstiegsträume! Zum Saison-Abschluss wurden uns klar unsere Grenzen aufgezeigt! Wir haben einen Mittelplatz in der Kreisklasse erreicht und können damit zufrieden sein. Kaum durfte ich Ersatz-Käptn in der zweiten spielen, setzte es auch gleich eine kräftige Klatsche! Zunächst verschenkte Knut in Gewinnstellung einen Springer und damit die Partie. Danach lieferten Brett 4 und Brett 5 eine Null, allerdings gegen starke Gegner! Rüdiger konnte wenigstens in Remis-Stellung einen Fehler seines Gegners zum Sieg verwerten. Auch an den beiden hinteren Brettern war der Wurm drin. Benjamin lieferte eine sehr starke Partie und remisierte gegen einen DWZ 2000-Spieler. Ich konnte heute größere Patzer vermeiden und mit einigermaßen genauem Spiel gewinnen. Insgesamt ist der Saisonverlauf nicht schlecht, die Spielfreude war da, wir haben motivierte Spieler, also warum nicht auf ein Neues im nächsten Jahr. Langsam wissen wir ja, wo wir hinfahren müssen! Die dritte hat noch einen Kampf Anfang Mai gegen Bichl in Starnberg, einige werden sich also vor der Sommerpause nochmal sehen. Bis dahin viel Spaß im Biergarten! Euer Matthias | ||||||||
| 8.Runde am Sonntag, 20.03.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SG Eichenau/Puchheim | SC Starnberg II | |||||||
| 7.Runde am Sonntag, 27.02.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg II | SC Hohenpeißenberg | |||||||
Souveräner 6:2 Heimerfolg gegen Hohenpeißenberg!Aufstiegsträume noch nicht ad acta gelegt!Danach ging heute alles richtig leicht und locker von der Hand. Der Mannschaftsführer kam kaum noch mit dem Eintragen der Punkte nach und wurde von Rüdiger dabei unterstützt, als dieser unsere Führung auf 4:1 ausgebaut hatte! Zuvor hatten Matthias (inzwischen 5,5 aus 6!) und Hans-Joachim an Brett 7 für volle Zähler gesorgt. Da wollte auch der Teamcaptain nicht nachstehen und stellte mit seinem Start-Ziel-Sieg den Mannschaftssieg frühzeitig sicher. Den bis dato einzigen Verlust lieferte Benjamin Wetzel am Spitzenbrett. In bereits hervorragender Stellung fraß er gierig einen vergifteten Bauern und büßte dabei die Dame ein. Aber so etwas ist uns allen schon passiert. Das Team glich diesen Lapsus mehr als aus. Unser fleißiger Stammspieler Dr. Dieter Kraft büßte unterwegs eine Qualität ein und konnte seine Stellung nach langer Gegenwehr nicht mehr halten. Mit seinem ersten Saisonsieg stellte Knut Schallöhr schließlich den 6:2 Endstand her! Obwohl wir nach diesem Spieltag lediglich Fünfter sind, haben wir nur einen Mannschaftspunkt Rückstand auf Tabellenplatz 2, der zum Aufstieg in die Zugspitzliga berechtigt. Wir sollten also alle Kräfte für den 20. März bündeln, wenn es gegen Eichenau-Puchheim geht, einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg. | ||||||||
| 6.Runde am Sonntag, 06.02.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SF Windach | SC Starnberg II | |||||||
Tolle Mannschaftsleistung zu siebt!Zweite gewinnt 4,5:3,5 in WindachWie zur ersten Runde in Peiting starteten wir also mit einem 0:1 Rückstand in das Match. Meine Wenigkeit schraubte diesen Rückstand nach nicht einmal zwei Stunden durch eine indiskutable Vorstellung auf 0:2. Der Mannschaftskampf schien schon früh entschieden, doch dann wendete sich das Blatt langsam, aber stetig. Den Anschlusstreffer landete Hans-Joachim Sosna an Brett 7 mit einem sehenswerten Mattangriff auf den in der Mitte steckengebliebenen feindlichen König. Und als bald darauf Matthias das Zentrum seines Kontrahenten pulverisierte sowie zusätzlich einen Läufer einkassierte, war der 2:2-Ausgleich hergestellt! Zwischenzeitlich hatte sich Dr. Kraft am dritten Brett gegen seinen spielstarken Gegner eine ausgeglichene Stellung erarbeitet und schaffte eine verdiente Punkteteilung. Rüdiger Bentz hatte das Pech, an Brett 8 gegen den DWZ-stärksten Spieler des Tabellenführers (1890) antreten zu müssen. Er lockte ihn aber in eine Spezialvariante seiner Leib- und Mageneröffnung und bereitete seinem Gegenüber damit massive Probleme, die dieser die ganze Partie über nicht mehr los wurde. Mit ein wenig mehr Mut wäre das ein voller Punkt geworden, aber die Punkteteilung, in die der Windacher mehr oder weniger einwilligen musste, war trotzdem aller Ehren wert. Somit stand es 3:3, während Szilvia an Brett 2 und Knut am fünften Holz zusehen mussten, die Zeitnotphase unbeschadet zu überstehen. Knut rettete sich mit Glück und Geschick bei drei Minuten Restbedenkzeit und komplizierter Stellung ins Remis - 3,5:3,5. Ich signalisierte Szilvia, dass sie remis machen kann, wenn sie will. Sie ging aufs Ganze, spielte weiter und wurde belohnt. Ihr Gegner verlor die Nerven und fraß einen vergifteten Bauern, der ein zweizügiges Matt zur Folge hatte! Somit hatten wir zu siebt einen 0:2 Rückstand in einen 4,5:3,5 Erfolg umgewandelt. Das war eine grandiose Mannschaftsleistung, und keiner ist so froh darüber wie der Schreiber dieser Zeilen! Das bravourös kämpfende Team hielt wunderbar zusammen und machte die peinliche "Null" des Mannschaftsführers mehr als wett. Wenn wir jetzt noch zwei oder drei Stammspieler mehr hätten, wäre an unserem Aufstieg in die Zugspitzliga nicht zu zweifeln. So aber müssen wir von Spieltag zu Spieltag hoffen, wenigstens acht Mann ans Brett zu bringen. Wie auch immer, mit dem Abstieg haben wir nach diesem weiteren "Dreier" absolut nicht zu tun! (Stefan Winkler) | ||||||||
| 5.Runde am Sonntag, 16.01.2011, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg II | SC Unterpf.-Germering III | |||||||
Ein unerwartetes Unentschieden gegen den Tabellenführer!Zweite erringt 4:4 gegen Germering 3Die nächste Entscheidung fiel an Brett 3. Dort hatte meine Wenigkeit in der Eröffnung glatt einen Bauern eingestellt. Bis auf das Läuferpaar gab es zunächst keinerlei Kompensation dafür. Ich fischte ein wenig im Trüben, und nach etwas passivem Spiel meines Gegners ergab sich die Möglichkeit eines taktischen Schlages, nach dem ich nicht nur den Bauern zurückeroberte, sondern auch zwei Figuren für einen Turm ergatterte. Ein Springeropfer für zwei Bauern ließ nicht lange auf sich warten, und kurz darauf war der weiße König erlegt. Es stand plötzlich 2,5:0,5 für uns. Doch dieses Glücksgefühl war von kurzer Dauer. Hans-Joachim Sosna musste seine zunächst ausgezeichnete Stellung nach einem Konter seines Gegners aufgeben. Leider war es unserem 2. Brett, Herrn Dr. Kraft, nicht möglich, seinen Materialvorsprung von zwei Bauern in einen Sieg umzumünzen. Ungleichfarbige Läufer machten dieses Ansinnen unmöglich. Dafür kassierte Dr. Matthias Rüger an Brett 5 den ganzen Punkt ein. In einem Schwerfigurenendspiel, in dem seine Dame und auch sein Turm deutlich aktiver postiert waren, ließ er seinem Kontrahenten keine Chance. Nun stand es also 4:2, und wir brauchten noch ein Remis zum Gesamtsieg. Am siebten Holz kämpfte Rüdiger Bentz wie immer wacker. Er stemmte sich in einem Endspiel Läufer gegen Springer und einem Bauern weniger lange Zeit erfolgreich gegen die Niederlage. Schließlich aber konnte er das Eindringen des gegnerischen Königs samt Eroberung weiterer Bauern nicht verhindern - nur noch 4:3. Knut Schallöhr war es vorbehalten, um den benötigten halben Punkt zu kämpfen. Auch hier spielten ungleichfarbige Läufer eine entscheidende Rolle. In Zeitnot fand er leider nicht den richtigen Plan und konnte zwei verbundene Freibauern, die bereits weit vorgedrungen waren, nicht mehr stoppen. Wir hatten damit zwar unseren Vorsprung verspielt, aber immerhin ein ehrbares 4:4 errungen. Mit nunmehr sieben Pluspunkten und einem guten Mittelplatz muss uns vor den weiteren Aufgaben nicht bange sein. Einmal mehr danke ich allen, die sich für unser Team eingesetzt haben, insbesondere aber unseren Ersatzspielern, die sich ihren scheinbar übermächtigen Gegnern kampfesmutig gestellt haben! (Stefan Winkler) | ||||||||
| 4.Runde am Sonntag, 12.12.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SK Garmisch-Partenk. | SC Starnberg II | |||||||
Organisatorisch Top - Sportlich Flop!Zweite verliert unglücklich 3:5 in GarmischAm Sonntagfrüh eilte ich sofort nach dem Aufstehen ans Fenster - Gott sei Dank alles trocken! Die Anfahrt sollte also kein Problem darstellen, weder per Bahn noch per Auto. Als ich um 8:37 zum Treffpunkt fast vor meiner Haustür ging, warteten Matthias und Rüdiger schon auf mich. Bereits kurz nach 9:30 erreichten wir das Spiellokal in Garmisch und wurden vom Rest der Truppe lautstark begrüßt. Wir waren also komplett, und allein das war schon etwas wert! Unsere Gastgeber empfingen uns mit ausgesuchter Höflichkeit und Freundlichkeit. So bekam Szilvia als einzige Dame eine extra Würdigung samt Beifall! Aber auch die anderen gingen nicht leer aus. Es wurde eine Auswahl an Müsliriegeln herumgereicht, aus der sich jeder von uns bedienen durfte. Eine wahrlich nicht alltägliche Aktion! Dann war es aber vorbei mit den Freundlichkeiten. An den Brettern ging es zur Sache. Fast zeitgleich lieferten Rüdiger (Brett 8), Achim (6) sowie Matthias (5) halbe Punkte, wobei Letzterer nach eigenen Worten mehr drin gehabt hätte. Unterdessen versuchte Dr. Kraft am 2. Brett zu retten, was zu retten war. Die Hiobsbotschaft des Tages kam aber von Brett 7, wo Rudolf eine Mehrfigur besaß, sich aber eines starken Angriffs erwehren musste. Beim Versuch, die vielfältigen Probleme "auf die Schnelle" zu lösen, "vergaß" er zu ziehen. Die restliche Zeit lief ab, und der Garmischer Spieler sackte den Punkt praktisch kampflos ein. Das war bitter! Kurz darauf strich Dr. Kraft die Segel. Keine fünf Minuten später warf Szilvia ihre Partie weg. Hier hatte es lange nach einer Punkteteilung ausgesehen. Die Zeitnot wurde ihr zum Verhängnis. Dadurch war der Kampf bereits verloren, und Knut konnte in einigermaßen ausgeglichener Stellung remis machen. Dem Schreiber dieser Zeilen war es vorbehalten, den einzigen Starnberger Sieg sicherzustellen und damit die Höhe der Niederlage in Grenzen zu halten. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen, mindestens ein Unentschieden. Und mit einer besseren Aufstellung hätten wir heute garantiert gewonnen. Aber hätte, wenn und aber zählen nicht. So blieb uns nur der Trost, von netten Gastgebern angefüttert worden zu sein! Abschließend darf ich mich nochmals bei jedem Einzelnen recht herzlich für seinen Einsatz bedanken! Zumindest sind wir ein gutes Team, was ich außerordentlich schätze! (Stefan Winkler) | ||||||||
| 3.Runde am Sonntag, 14.11.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Starnberg II | SC Ammersee | |||||||
Glanzvorstellung in Top-Besetzung!5,5:2,5 Sieg beim Heimdebüt gegen Ammersee 1Nach rund zwei Stunden gingen wir durch Hans-Joachim am 8. Holz etwas glücklich in Führung. Sein Gegner "vergaß", dass seine Dame angegriffen war und berührte einen Turm, der dann natürlich gezogen werden musste. Bald darauf erhielt Benjamin von Frank Alefs, einem der erfahrensten Spieler unserer Nachbarn, ein Remisangebot, das dieser nach Rücksprache mit mir annahm. Die Basis war gelegt, und auch an den anderen Brettern konnten wir guter Hoffnung sein. Ich widmete mich wieder meiner schwierigen Stellung. Wolf Preßler heizte mir wie schon bei der letzten KEM in Germering gewaltig ein. Als ich nach längerer Zeit des Nachdenkens den Kopf hob und mich umdrehte, waren die Bretter 3 und 4 verwaist. Schnell fand ich heraus, dass sowohl Szilvia als auch Dr. Kraft ganze Zähler eingefahren hatten. Das war fast zu schön, um wahr zu sein! Alles lief so locker und leicht! Beim Zwischenstand von 3,5:1,5 konnte kaum noch etwas schief gehen. Matthias war es dann vorbehalten, kurze Zeit später den Sack endgültig zuzumachen. Da konnte ich meine inzwischen hoffnungslos gewordene Partie fast beruhigt ad acta legen. Und was war mit unserem Spitzenbrett? George liebt die Damen! Wie neulich in Bad Tölz hatte er auch diesmal wieder ein Damenendspiel auf dem Brett. Es roch nach Remis, aber sein Gegner wickelte in ein für ihn verlorenes Bauernendspiel ab. George nahm dankend an und kassierte den ganzen Punkt - 5,5:1,5. Knut, der nach einer Auszeit wieder ins Team zurückgekehrt war, kämpfte an Brett 6 über die volle Distanz von 6 Stunden. Lange konnte er die Stellung mit einer Minusfigur geschlossen halten, aber letztlich gelang es dem Gegner doch, mit seiner materiellen übermacht Knuts König zu Leibe zu rücken. Der Endstand lautete also 5,5:2,5, was Rang 4 in der Tabelle bedeutet, nur einen Mannschaftspunkt hinter der Tabellenspitze. Es war ein sexy Mannschaftskampf, der beim Teamkapitän allerbeste Laune auslöste! In 4 Wochen, wenn die Reise nach Garmisch geht, soll der nächste Dreier her. (Stefan Winkler) | ||||||||
| 2.Runde am Sonntag, 24.10.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SF Bad Tölz | SC Starnberg II | |||||||
Kantersieg in brütender Hitze!7:1 Auswärtssieg gegen Bad TölzLeider traten die Tölzer auch in ihrem ersten Heimspiel nicht komplett an. Anton war am 8. Brett der Leidtragende auf unserer Seite. Das erste gespielte Ergebnis lieferte Hans-Joachim an Brett 7 - remis. Schon relativ früh spielten einige unserer Jungs erhebliche Stellungsvorteile heraus. Zählbares ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Benjamin an Holz 2 münzte seine bizarre Stellung bald in einen vollen Zähler um. Bald darauf folgte Matthias ihm nach. Geradezu mühelos verwertete er mit Schwarz seinen gesunden Mehrbauern - gute Technik! Fast zeitgleich beendete Dr. Kraft seine ausgeglichene Stellung mit Schwerfiguren - remis. Gewisse Sorgen machte mir Szilvia, die auf den ersten Blick keinen Vorteil besaß, aber nur noch über 15 Minuten Bedenkzeit für mehr als 20 Züge verfügte. Durch die ziemlich heftige Zeitnot in meiner eigenen Partie konnte ich den weiteren Verlauf an Brett 3 nicht weiter verfolgen. Ich vernahm dann erfreut Szilvias Reklamation wegen Zeitüberschreitung im 39. Zug. Der Berichterstatter hatte in der Eröffnung geschlampt und in einer schwachen Phase einen wichtigen Zentralbauern verloren. Gewisse Kompensation war vorhanden, mehr aber auch nicht. Bei einsetzender Zeitnot meinerseits bot mein Gegner remis an, das ich trotz des Minusbauern frech ablehnte. Mehrfach griff mein Kontrahent in komplizierter Stellung fehl, sodass mein 41. Zug den Punkt sicherstellte. Somit stand es 6:1. Der Mannschaftssieg war längst gesichert, aber unser Spitzenspieler George zerrte noch ein verlorenes Damenendspiel mit zwei Minusbauern übers Brett. Sein Gegner klammerte sich allzu sehr an das Material, statt einen Bauern zurückzugeben. Es folgte Damentausch und jeder der beiden wandelte einen seiner Bauern erneut in eine Dame um. George bastelte geschickt an seiner letzten Hoffnung, einem tückischen Mattnetz, in das sein Gegner tatsächlich hineinfiel! So stand am Ende ein in dieser Höhe nicht erwarteter 7:1 Erfolg, der uns auf den 5. Platz der Tabelle katapultierte. Die Heimfahrt in Hans-Joachims Auto geriet dann zum Abenteuer. Der Wagen blieb auf der Straße mit einer Panne liegen. Ehe der ADAC eintraf, war eine geschlagene Stunde vergangen. Hans-Joachim, Szilvia und George kehrten in einem Lokal ein, um die Wartezeit zu verkürzen. Gemessen an der Reparaturdauer muss der Schaden überschaubar gewesen sein. Nach einem kürzeren Eingriff des Technikers konnten unsere Helden die Heimfahrt fortsetzen und erreichten das Ziel in Starnberg zusammen mit ihren erzielten 2,5 Punkten! Abschließend möchte ich mich erneut herzlich bei allen Mitstreitern für ihren Einsatz bedanken. Das sah heute schon wesentlich besser aus als bei der Saisonpremiere vor zwei Wochen. (Stefan Winkler) | ||||||||
| 1.Runde am Sonntag, 10.10.2010, 10:00 Uhr | ||||||||
| SC Peiting II | SC Starnberg II | |||||||
Vorbildlicher Einsatz nicht belohnt2. Mannschaft verliert stark ersatzgeschwächt 3:5Franz gelang relativ früh in einer schlechteren Endspielstellung eine Punkteteilung, mit der er durchaus zufrieden sein konnte. Schon bald darauf stellte Anna Gödel, die sich im Vorfeld nicht sonderlich viel ausgerechnet hatte, mit einem sehenswerten Mattangriff den Ausgleich her. Für den neuen Kapitän und Schreiber dieser Zeilen war das der erfreulichste Moment dieses Mannschaftskampfes! Aber es kam noch besser. An Brett 3 konnte ich zur Mittagszeit meinen materiellen Vorteil (2 verspeiste Bauern) verwerten, den ich schon früh mittels eines taktischen Tricks erzielt hatte. Bald darauf festigte Dr. Dieter Kraft am 2. Brett die Führung durch ein sicheres Remis - 3:2. Dann aber ging es bergab. Die Mittelbretter 4-6 (Knut, Rüdiger, Anton) konnten leider kein einziges Remis erzielen. Anton und Rüdiger hatten klar verlorene Endspiele auf dem Brett, während Knut ein deutlich besseres Schwerfigurenendspiel verdarb. Durch die geradezu massenhaften Absagen war es aus meiner Sicht ein enttäuschender Saisonstart. Wegen der Regelung, die nur 2 Nachmeldungen zulässt, mussten wir zu siebt antreten. Genau das machte den Unterschied gegenüber den sympathischen Peitingern. Ich kann nur hoffen, dass sich derartige Aufstellungsprobleme künftig nicht wiederholen. So jedenfalls machte es keinen Spaß. Ich möchte mich bei allen Teammitgliedern herzlich bedanken, die sich zur Verfügung gestellt haben. (Stefan Winkler) | ||||||||
